Empfohlen

Tagesreise nach Amriswil

In diesem Jahr findet der 90. Deutschsprachige Imkerkongress in Amriswil (TG) statt. Damit möglichst viele Leute die Möglichkeit erhalten, daran teilzunehmen, organisiert der Imkerverein einen Tagesausflug dorthin.

Unser Reiseprogramm
Informationen zum Imkerkongress
Ganzes Programm vom Imkerkongress

Anmeldeschluss: 20 August 2018
Wir freuen uns auf rege Teilnahme und einen spannenden Reisetag!

Waagvolk Heitenried: Apistischer Bericht Juli/August 2018

Apistischer Monatsbericht vom 16.7.-15.8.2018

Beutetyp Dadant Blatt; Südlage in Biohochstammobstanlage; Trachtangebot Hochstammobst, Hecken, Löwenzahn, Mischwald, Bioimkerei geführt nach den Anforderungen von Knospe, Bio Suisse

Ab Mitte Juli verzeichnete die Waage einen kleinen Eintrag, der aber nur gering und kurz ausfiel. Der kleine Unterbruch der Hitzewelle von einigen Tagen ab dem 21. Juli wurde genutzt, um die Völker  der Ameisensäurebehandlung während 7 Tagen zu unterziehen. Der Varroafall war, wie sehr oft, sehr unterschiedlich. Nun können die Völker mit der nötigen Fütterung für den Winter versorgt werden. Die Miniplus mit den Zuchtköniginnen im Wald verzeichnen einen leichten Eintrag von Honig und entwickeln sich prächtig. Diese können dieses Jahr wohl etwas früher in die Wirtschaftsvölker eingesetzt werden, da der Rauswurf der Drohnen schon früh eingesetzt hat.

Drohnen werden unsanft aus den Völkern befördert (Bild: Website Imkerverein Büchertal).

„Schweizer Genusswoche“: Imker-z’Morge in Courtepin am Sonntag 23.9.2018

Im Rahmen der „Schweizer Genusswoche“ laden der kantonale Dachverband FFA/VFB und der Imkerverein Lac français zu einem Imker-z’Morge ein, das speziell dem Honig gewidmet ist.

Die Veranstaltung kann mit dem Besuch des zweisprachigen didaktischen Bienenlehrpfads in Courtepin verbunden werden, zu dem es einen kleinen Film gibt.

Weitere Informationen dazu

Tage der offenen Tür: «Grangeneuve und seine Gärten»

Grangeneuve, vor allem bekannt für seine landwirtschaftlichen Tätigkeiten, beherbergt auch einen Campus für die Gärtnerberufe.

Für die Veranstaltung «Grangeneuve und seine Gärten» öffnen wir am 14., 15. und 16. September die Türen und geben Ihnen die Möglichkeit, die verschiedenen Berufe und Ausbildungen der Grünen Branche in allen Facetten kennenzulernen.

Auch die Imker des Kantons werden mit einem Stand zum Thema „Honig und Bienen“ anwesend sein!

  • Degustation und Verkauf von verschiedenen Honigernten der Region
  • Vielfalt der Honig- und Pollenpflanzen
  • Saisonarbeiten im Laufe des Jahres, Bienenbehausungen und Werkzeuge des Imkers
  • Gewinnung von Honig
  • Ausbildung der Neuimker
  • Nektar – Pollen – Propolis – Wachs – Bienengift – Honig
  • Aufgaben der Arbeiterinnen, der Königin und der Drohnen im Bienenvolk

Eine Ausstellung, die die Gelegenheit bietet, mehr über die Bienenhaltung zu erfahren und mit Imkern und Fachpersonen ins Gespräch zu kommen, in Zusammenarbeit mit dem Verband Freiburgischer Bienenzüchter (FFA/VFB).

Zum Flyer mit Programm und Ortsplan

Jetzt noch die Bienenweide Phacelia aussäen!

Damit die Bienen bis zum ersten Frost genug Futter finden, kann jetzt noch bis Anfang September der „Bienenfreund“ ausgesät werden.

Sie ist eine anspruchslose Pflanze mit üppigem Wachstum, die Insekten Nektar in Hülle und Fülle bietet. Das dichte Wurzelwerk lockert den Boden und macht die Phacelia zur idealen Gründüngungspflanze. Sie bietet Nützlingen Unterschlupf und hat eine hemmende Wirkung auf bodenbürtige Nematoden.


(Bild: www.zollinger.bio)

Lehrbienenstand Grangeneuve: Apistischer Kurzbericht für Juli

Nachstehend die Beobachtungen der Periode vom 28. Juni bis zum 7. Juli 2018:

Bürki-Magazin, manuelle Waage, Carnica-Königin 2016
Zunahme: 2.6 kg
Abnahme: 7.3 kg
Periodendifferenz: -4.7 kg
Differenz total: 1.6 kg
Honigernte am 9.7.: 6 kg

 Dadant-Magazin, elektronische Waage, Carnica-Königin 2017
(Internet – http://www.bienen.ch/de/services/waagvoelker.html)
Zunahme: 6.8 kg
Abnahme: 5.4 kg
Periodendifferenz: 1.4 kg
Differenz total: 7.6 kg
Honigernte am 9.7.: 0 kg

Die erste Sommerbehandlung wurde am 9. Juli duchgeführt. Bei einigen Völkern war der Milbenfall sehr stark. Während fast eines Monats war die Brutbildung sehr schwach und die Kolonien konnten sich nicht gut entwickeln. Die Aktivität innerhalb des Bienenvolkes hängt stark vom Eintrag von aussen ab (Pollen und Nektar), und deshalb kann nicht „betrogen“ werden. Jetzt hat es wieder viel Brut in den Völkern, je nach Standort beobachten wir Honigtau von der Weisstanne. Es ist wichtig, immer eine saubere Wasserstelle in der Nähe des Bienenhauses zu haben, umso wichtiger während der heissen Sommertage.

Die zweite Ernte war mager: Der Bürki-Bienenstock ergab etwa 6 kg und das Dadant-Volk hatte gar keinen Honig.

Derzeit reifen die ersten Äpfel (Gravensteiner, Galmac) und die Poire à Botzi AOP Büschelibirne. In diesem Jahr ist die Ernte von Äpfeln und Birnen vielversprechend!

Dominique Ruggli
Verantwortlicher Obstbau, Landwirtschaftliches Institut des Kantons Freiburg
dominique.ruggli@fr.ch


(Bild: terroir-fribourg.ch)