Waagvolk Heitenried: Apistischer Bericht vom 11.12.2020-10.01.2021

Beutetyp Dadant Blatt; Südlage in Biohochstammobstanlage; Trachtangebot Hochstammobst, Hecken, Löwenzahn, Mischwald, Bioimkerei geführt nach den Anforderungen von Knospe, Bio Suisse

Es summen keine Bienen, kein Falter fliegt vorbei, der Herbst kann nicht mehr dienen mit Blütenallerlei.
Die letzten gelben Blätter holt sich der starke Wind. Flugs dreht er an dem Wetter, der Regen fällt geschwind.
Die Sonne zeigt sich selten, ihr fehlt inzwischen Kraft. Die Wetterfrösche melden, wo sie es stündlich schafft.
Es überschatten Wolken, die Kälte, Sturm ein Tief. Und graue Tage folgen, weil Herbst sein Bruder ist.
Es summen keine Bienen mehr, kein Falter fliegt vorbei, die Landschaft wurde grau und leer, der Winter eilt herbei.

Gabriela Bredehorn

Herzlich willkommen 2021!

Gott gebe mir die Kraft, Dinge zu ändern, die ich ändern kann, 
Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann 
und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.
                                                                                                        Karl Paul Reinhold Niebuhr

Liebe Vereins-und Bienenfreunde
Ich habe mir lange und gründlich überlegt, welche Wünsche ich Euch auf den Weg ins Jahr 2021 mitgeben soll.
Es ist eine grosse Herausforderung, in einer Zeit, in welcher sich vieles verändert hat.
Ich wünsche Euch genau diese Kraft, von Niebuhr beschrieben
– um der Angst nicht die Kontrolle zu geben,
– um der Unsicherheit nicht das Ruder zu überlassen,
– um die Unzufriedenheit nicht unser Leben bestimmen zu lassen.
Ich wünsche Euch Zuversicht, Hoffnung, Mut, Freude, Dankbarkeit und Zufriedenheit um im „neue“ Jahr 2021 Tag für Tag Euer Leben zu leben.
Von Herzen alles, alles Gute!

Frohe Festtage !

Was für ein verrücktes Jahr 2020!

Foto: Margarethe Moor, aufgenommen am 17.12.2020 auf der Falkenflue (über 1000m ü.M.)

Vieles ist nicht mehr, wie es war.
Grosse Veränderungen sind einfach passiert.
Und dennoch, wir Imker und Imkerinnen wissen nur zu genau: die Natur hat ihre ureigenen Regeln und ist sich selbst.
Wir können dagegen ankämpfen und am Ende holt sie sich trotzdem, was ihr gehört. Wir sind nur ein Teil vom grossen Ganzen und eingebunden in den Kreislauf des Lebens. Ich wünsche mir, dass wir vermehrt daran denken.
Wer,  wie wir, aktiv mit der Natur leben darf, kann so viel für sich mitnehmen. Öffnet all Eure Sinne und geniesst das Leben! Jetzt!

Je stiller wir sind, umso mehr hören wir.
Je langsamer wir leben, umso mehr Zeit haben wir.
Je mehr wir Liebe verschenken, umso reicher wird unser Herz.

Herzlichen Dank an Peter und Annelis Andrey (einer unserer Kalendermänner) für Eure Festagskarte mit dem oben geschriebenen Spruch von Jochen Mariss.

Ich wünsche Euch allen eine besinnliche Weihnachtsnacht und ein frohes Weihnachtsfest.