Herbsthöck mit Marianne Tschuy

Unser nächster Anlass – mit Schutzkonzept – findet bei unseren Berner Freunden von Köniz-Oberbalm statt.

Referentin ist Marianne Tschuy vom Apiservice. Sie wird zu den Dienstleistungen des Bienengesundheitsdienstes BGD sprechen, und als Verantwortliche Vergiftungsfälle speziell zu Vergiftungen und Pestizide.

Donnerstag, 8. Oktober 2020, 20 Uhr, im Bären in Oberbalm.

Es gelten die Abstands- und Hygienevorschriften des BAG.


Marianne Tschuy, Apiservice.

Waagvolk Heitenried: Apistischer Bericht vom 11.08.2020-10.09.2020

Beutetyp Dadant Blatt; Südlage in Biohochstammobstanlage; Trachtangebot Hochstammobst, Hecken, Löwenzahn, Mischwald, Bioimkerei geführt nach den Anforderungen von Knospe, Bio Suisse

Diesen Spätsommer sind die Wespen aktiv wie selten in den letzten Jahren. Wespenfallen helfen auch nur teilweise. Auffallend ist der Unterschied auf den verschiedenen Ständen. Fast unausstehlich sind sie am Stand der Obstanlage wo es auch süsse Früchte hat. Unangenehme Stiche müssen in Kauf genommen werden. Nun bei kälteren Tagen wird auch diese Population wieder abnehmen, aber vorläufig sind noch heisse Tage angesagt. Bei herbstlichen Temperaturen kann dann um Mitte September die Herbstbehandlung gemacht werden.

Bienen kämpfen mit Wespe
Bienen kämpfen mit Wespe (Bild: Bienen & Natur)

Lehrbienenstand Grangeneuve‏: Apistischer Kurzbericht für August 2020

Die Völker, in denen die Königinnen in Käfigen (Brutstopp) gehalten wurden, haben sich im August mittels stimulierender Fütterung gut erholt.

Während der Hitzewellen im August wollten die Bienen trotz eines weniger als 15 Meter entfernten Naturteiches die Freuden des Schwimmens in einem gechlorten Becken geniessen. Demzufolge war etwas Nervosität bei den jungen Nachbarn in den gestreiften Badenanzügen zu spüren. Vor dem Schul-Bienenhaus wurde jetzt ein zusätzlicher privater Bienenpool eingerichtet.

Am Bienenstand eines privaten Imkers haben wir zusammen „Honig“ von roten Wildkirschen geerntet: ein Zeichen für Trachtmangel im Juli.

Eric Dorthe
Verantwortlicher Lehrbienenstand Grangeneuve
Landwirtschaftliches Institut des Kantons Freiburg

Le pas à pas : le nourrissement spéculatif (2006)
(Bild: apiservices.biz)

Unterstützungsbeitrag des Kantons für A-Zuchtköniginnen 2020

Das Freiburger Projekt läuft weiter, und das schon im siebten Jahr!

Ziel dieser kantonalen Unterstützung ist es, einerseits die einheimische Königinnenzucht zu fördern und andererseits die Freiburger Imker zu ermutigen, gesunde Zuchtköniginnen aus ihrer Region zu erwerben.

Hier das Reglement mit den benötigten Formularen zur Beantragung der Subvention, die bis am 15. September 2020 einzureichen sind.

Einsenden an:
Madame Geneviève Gillon, Chemin de la Chaussy 6, 1553 Châtonnaye

Waagvolk Heitenried: Apistischer Bericht vom 11.07.2020-10.08.2020

Apistischer Monatsbericht vom 11.07. 2020-10.08.2020

Beutetyp Dadant-Blatt; Südlage in Biohochstammobstanlage; Trachtangebot Hochstammobst, Hecken, Löwenzahn, Mischwald; Bioimkerei geführt nach den Anforderungen von Knospe, Bio Suisse

Am 11. Juli gab es in unserer Region bei einem starken Gewitter 40 Liter Regen pro Quadratmeter, damit kam auch der Eintrag von Waldhonig zum Stillstand. Am 14. Juli wurde abgeräumt und anschliessend eine erste Fütterung mit Zuckerwasser verabreicht. Die Sommerbehandlung wurde auf einem Stand mit der Langzeitbehandlung Ameisensäure 70 % ausgeführt. Auf einem anderen Stand wurden die Königinnen in Königinnen-Käfige eingesperrt, bis die Völker nach 23 Tagen brutfrei waren und  mit Oxuvar besprüht wurden. Der Varroa-Fall auf den Unterlagen war gering. Die Königinnenzucht nach dem VSH-Zuchtprogramm (Varroa Sensitive Hygiene) – auf Deutsch Varroa-resistente Bienenzucht – zeigt ihre Wirkung mit einem viel geringeren Varroa-Befall.