Lehrbienenstand Grangeneuve‏: Apistischer Kurzbericht für März 2021

Gute Überwinterung auf dem gesamten Bienenbestand. Die Monate Februar und März waren eher günstig. Die haarlosen Winterbienen wurden durch junge und frohwüchsige Bienen ersetzt.

Am 5. April und auch an den folgenden Tagen fiel das Thermometer deutlich unter null. Die ersten starken Kolonien im Seeland haben bereits die Honigrahmen erhalten, da erzählte mir ein guter Kollege: „Heute Morgen haben wir schon alle Kirschen des Jahres geerntet.“ Hoffen wir, dass die Rückkehr des kalten Wetters der Saison nicht allzu sehr schadet. Die Blüten der Pflanzen werden explodieren, sobald die Normaltemperaturen der Saison zurückkehren.

Eric Dorthe
Verantwortlicher Lehrbienenstand Grangeneuve
Landwirtschaftliches Institut des Kantons Freiburg

Märzwinter – wenn der Frühling noch einmal kalt erwischt wird.
(Bild: badische-zeitung.de)

Waagvolk Heitenried: Apistischer Bericht vom 11.03.2021-10.04.2021

Beutetyp Dadant Blatt; Südlage in Biohochstammobstanlage; Trachtangebot Hochstammobst, Hecken, Löwenzahn, Mischwald, Bioimkerei geführt nach den Anforderungen von Knospe, Bio Suisse

Nach dem warmen Februar wo die Bienen viel Pollen sammelten wurde es im März wieder kälter, ab dem 9. bis 12. regnete es 11 Millimeter. Vom 14. bis zum 18. März fiel 10 cm Schnee, am 7. März dann 12 Millimeter Regen. Ende März stieg das Thermometer bis auf 25 Grad Celsius. Der Schwarzdorn blühte am letzten Tag März und 2 Tage später die wilden Kirschen. Die Bienen trugen fleissig den ersten Honig ein. Schnell wurde es wieder kälter mit 5 cm Schnee am 6. bis am 8. April und mit tiefen Nacht-Temperaturen bis minus 5 Grad Celsius. Die früh blühenden Pflanzen erfroren, ganz nach dem Sprichwort, der April macht was er will.

Böden im Burnout – wie Chemie Bienen und Äcker bedroht

Ich habe gestern Abend einen spannenden Beitrag gesehen auf 3sat in der Sendung „Wissen hoch 2“ über unseren Boden. Wer will, hier der Link.
Danach wurde noch diskutiert in „scobel- Lebensraum Boden“.
Alles sehr informativ und interessant.

Futterteigherstellung für die Zuchtsaison 2021

Wer seinen Hefe-Futterteig für die Königinnenzucht nicht selber kneten will, trifft sich am 22. April 2021 ab 19.00 Uhr  bis 19.30 Uhr in der Backstube der Bäckerei Bärtschi an der Saanefeldstrasse 5 in Bösingen.

Bitte die gewünschte Futterteigmenge bis am 16. April 2021 bei Franziska
Ruprecht anmelden: 076 245 23 67 oder ruprecht.franziska@sunrise.ch.

Zuchthöck vom 14. April 2021

Dieser Zuchthöck ist für unsere Züchter.
Zur Planung der Zuchtsaison 2021 und der Schulung für die Vorbereitungen einer künstlichen Besamung einer Königin treffen wir uns am Mittwoch,
14. April 2021 um 19.00 Uhr bei Armin Jeckelmann, Hinterbürg 1, 3186 Düdingen. 

Da die Umstände auch in diesem Jahr immer noch von der Covid-19-Pandemie und den Massnahmen vom BAG bestimmt werden, ist unsere Kursradius leider eingeschränkt. Wir dürfen Schulungen mit max. 15 Personen im Freien durchführen. Ich bitte um wetterangepasste Kleidung.
Damit wir diesen Richtwert einhalten können, erwarte ich eine Anmeldung bis am 14.04.2021 mittags: ruprecht.franziska@sunrise.ch oder 076 245 23 67

Ich freue mich, Euch zu sehen!
A lieba Gruess