Wir verabschieden uns…

Alfons war ein einzigartiger Imker, ein Unikat, eine wertvolle Person für jeden Verein. Sein Vereinsbeitritt war 1983.
Ab 2003 übernahm er „Knall auf Fall“ die Schwarmbörse und die apistische Station des Dachverbands der Schweizer Imker und Imkerinnen (VDRB) von Adolf Dänzer, der unerwartet verstorben war.
Bis im März 2008 betreute Alfons diese (unsere) apistische Station des VDRB. Er schrieb pflichtgetreu täglich alle Daten (Zu- und Abnahmen, Aussentemperatur, Wetterlage etc.) auf.
Der Wandel der Zeit blieb aber nicht stehen und alle Stockwaagen des VDRB wurden auf elektronisch geschaltet. Leider erhielten wir keine mehr.
Einige Interventionen waren nötig, bis wir einige Jahre später wieder eine apistische Station bekamen, stationiert in Grangeneuve, mit einer elektronischen Waage. Seit 2016 haben wir auch wieder eine eigene apistische Station: stationiert bei Peter Andrey in Heitenried. Sehr zu unserer Freude.
Die Schwarmbörse jedoch blieb bei Alfons Spicher.
Alle Jahre gut betreut, erfuhr sie eine immer geringere  Nachfrage. Der Aufwand war nach wie vor sehr gross, der Einsatz von Alfons enorm. 2016 wurde die Schwarmbörse aufgehoben und Alfons ging beim Imkerverein „in Rente“. Selbstverständlich haben wir ihn immer wieder an den verschiedensten Vereinsanlässen begrüssen dürfen, um Erfahrungen, Wissen und Lebensweisheiten in geselliger Umgebung auszutauschen.
Im Namen unseres Vereins und des gesamten Vorstands sprechen wir der Familie unsere herzlichste Anteilnahme aus. Wir gedenken eines einzigartigen und einmaligen Menschen und trauern um unser Ehrenmitglied, dessen Herz für die Natur und im Besonderen für die Bienen geschlagen hat. Wir danken ihm herzlich für seinen unglaublichen Einsatz zugunsten der reisenden Bienenvölker (in den Stosszeiten ziemlich viele) und für seine Unterstützung im und für den Verein. Seine Anliegen galten den Bienen, der Unterstützung der Imker und dem Wohlergehen des Vereins.
Ganz, ganz herzlichen Dank, Alfons, für alles. Du bleibst unvergessen.

Laupen, im August 2021
Franziska Ruprecht, Präsidentin

Unterstützungsbeitrag des Kantons für A-Zuchtköniginnen 2021

Das Freiburger Projekt läuft weiter, und das schon im achten Jahr!

Ziel dieser kantonalen Unterstützung ist es, einerseits die einheimische Königinnenzucht zu fördern und andererseits die Freiburger Imker zu ermutigen, gesunde Zuchtköniginnen aus ihrer Region zu erwerben.

Hier das Reglement mit den benötigten Formularen zur Beantragung der Subvention, diese sind bis am 15. September 2021 einzureichen.

Einsenden an:
Madame Geneviève Gillon, Chemin de la Chaussy 6, 1553 Châtonnaye

Imkerfrauen- und Imkerinnentag 2021 in Laupen / Kriechenwil (BE)

Traditionell 1x jährlich treffen sich Imkerfrauen und Imkerinnen aus der ganzen Deutschschweiz zu einem Austausch untereinander. In diesem Jahr wird dieser Austausch in unserem Gebiet organisiert. Diese öffentliche Veranstaltungen findet am Mittwoch, 8. September 2021, ab 09.30 Uhr im „Trubehöfli“ in Kriechenwil statt.
Alle interessierten Imkerfrauen und Imkerinnen sind herzlich willkommen!

Programm:
– ab 9.30 Uhr: Eintreffen beim Restaurant  „Trubehöfli“ in Kriechenwil,
Begrüssung bei Kaffee und Gipfeli
– 10.15 Uhr: Besuch bei Hansjürg Rytz „ Swiss Cheddarkäse“ und
Lorenz Bärtschi „ Chêvre de Berne“ – Produktion
– 12.30 Uhr: Empfang und Mittagessen im Rittersaal auf Schloss Laupen
(Vegi bitte bei der Anmeldung vermerken)
– 14.00 Uhr: Führung Schlossmuseum, Schloss und Käfigturm
Eigene Herstellung einer Salbe mit Bienenwachs und Propolis
– 16.00 Uhr: Zvieri auf der Schlossterrasse und Verabschiedung

Hinweis:         SBB-Tageskarte auf der Gemeinde besorgen
Kosten:           Fr. 80.-, zahlbar an der Tagung
Anmelden:    Bis am 30. August 2021 bei Theres Rytz, Ofenhausweg 6, 3179
Kriechenwil / E-Mail: theresrytz@sensemail.ch
Für Fragen:     Theres Rytz, Mobil: 079 522 12 54

Wir freuen uns auf einen vielseitigen und austauschreichen Tag mit Euch!
Theres Rytz, Christine Spicher und Fränzi Ruprecht

Waagvolk Heitenried: Apistischer Bericht vom 11.06.2021-10.07.2021

Beutetyp Dadant Blatt; Südlage in Biohochstammobstanlage; Trachtangebot Hochstammobst, Hecken, Löwenzahn, Mischwald, Bioimkerei geführt nach den Anforderungen von Knospe, Bio Suisse

Der Metreologe Bucheli sagte es treffend, das ist der Klimawandel. Wohl noch nie gab es keinen oder nur wenig Blütenhonig. In den vergangenen 30 Tagen regnete es 196 lt. Auf vielen Bienenständen musste gefüttert werden. Auch der Sommerhonig fällt buchstäblich ins Wasser. Nun ist Zeit Jungvölker zu bilden, wenn sie nicht schon gebildet wurden. Die Bienenvölker sind sehr stark und eignen sich hervorragend um starke Ableger mit jungen Königinnen von der Belegstelle zu bilden. Es lohnt sich gute Königinnen einzusetzen, die Arbeit im nächsten Jahr wird viel erfolgreicher und angenehmer mit sanftmütigen Bienen.

Peter Andrey

Imkern gegen Burn-out: «Die Menschen sollen nicht ins Leere hinein arbeiten»

Das Unternehmen «Le goût du miel» aus Courtaman arbeitet mit Menschen, die aus unterschiedlichsten Gründen aus der Arbeitswelt ausgeschieden sind. Arbeit und Betreuung in der Imkerei helfen ihnen, den Weg zurück ins Berufsleben zu finden.

Zum Artikel in den Freiburger Nachrichten