Waagvolk Heitenried: Apistischer Bericht vom 11.06.2021-10.07.2021

Beutetyp Dadant Blatt; Südlage in Biohochstammobstanlage; Trachtangebot Hochstammobst, Hecken, Löwenzahn, Mischwald, Bioimkerei geführt nach den Anforderungen von Knospe, Bio Suisse

Der Metreologe Bucheli sagte es treffend, das ist der Klimawandel. Wohl noch nie gab es keinen oder nur wenig Blütenhonig. In den vergangenen 30 Tagen regnete es 196 lt. Auf vielen Bienenständen musste gefüttert werden. Auch der Sommerhonig fällt buchstäblich ins Wasser. Nun ist Zeit Jungvölker zu bilden, wenn sie nicht schon gebildet wurden. Die Bienenvölker sind sehr stark und eignen sich hervorragend um starke Ableger mit jungen Königinnen von der Belegstelle zu bilden. Es lohnt sich gute Königinnen einzusetzen, die Arbeit im nächsten Jahr wird viel erfolgreicher und angenehmer mit sanftmütigen Bienen.

Peter Andrey

Lehrbienenstand Grangeneuve‏: Apistischer Kurzbericht für Mai 2021

Die Eisheiligen haben alle ihre Freunde gerufen, und sie alle haben ihre Anwesenheit kraftvoll bestätigt. Der Löwenzahn und die Rapsfelder blühten bei sehr niedrigen Temperaturen, und die Honigrahmen blieben leider leicht. Der Sonnenwachsschmelzer funktionierte erst am 27. Mai zum ersten Mal. Ende des Monats kam die Sonne wieder zum Vorschein, und auch der Bundesrat verkündete eine Lockerung der Einschränkungen: Das Leben der Imkervereine und die Anfängerkurse bekamen wieder einen Hauch von Normalität. Nach dem Regen kommt immer das schöne Wetter!

Eric Dorthe
Verantwortlicher Lehrbienenstand Grangeneuve
Landwirtschaftliches Institut des Kantons Freiburg

Gänseblümchen mit Frost überzogeen ©2020 Bild von 4924546 auf Pixabay

(Foto: wiesbaden-lebt.de)

Waagvolk Heitenried: Apistischer Bericht vom 11.05.2021-10.06.2021

Beutetyp Dadant Blatt; Südlage in Biohochstammobstanlage; Trachtangebot Hochstammobst, Hecken, Löwenzahn, Mischwald, Bioimkerei geführt nach den Anforderungen von Knospe, Bio Suisse

Im letzten Monatsbericht schrieb ich vom Muttertag, dass die Frühtracht vielversprechend sei. Da sah es auch so aus aber schon am folgenden Tag sah die Welt schon ganz anders aus. Kalte Tage und Nächte während Wochen, die Sonne zeigte sich nur sparsam. Die Obstbäume verblühten ohne dass die Bienen sie stark befliegen konnten. Auf dem einten Stand wo es viel Raps in der Nähe hatte war der Nektareintrag besser. Am 4. Juni eröffneten wir die Buckfast- Belegstelle Moleson, es wurde den Drohnenvölkern reichlich Honig belassen um bei schlechtem Wetter eine gute Futterversorgung zu gewähr-leisten. Nun zeigte die Waage Moleson während der vergangenen Woche auch negative Werte. Trotz einer schlechten Frühtracht sind wir Imker positiv denkende Menschen, wir leben mit der Natur und die ist immer wieder für positive Überraschungen gut.

Peter Andrey

Lehrbienenstand Grangeneuve‏: Apistischer Kurzbericht für April 2021

April, April, der macht was er will.

Im April litt die Landschaft unter dem Wassermangel. Der Raps und die Obstbäume haben bei sehr kühlen Nächten geblüht. Die Bienenvölker waren zu Beginn des Monats ausgeglichen, hatten aber Schwierigkeiten, sich in die Breite zu entwickeln. Die Brut blieb auf 5 bis 6 Rähmchen. Einige schöne Kolonien haben begonnen, Honig einzutragen.
Die Jahre folgen aufeinander, sind aber nie gleich.

Eric Dorthe
Verantwortlicher Lehrbienenstand Grangeneuve
Landwirtschaftliches Institut des Kantons Freiburg

Colza d'automne: variétés recommandées pour la récolte 2022

(Bild:agroscope.admin.ch)

Waagvolk Heitenried: Apistischer Bericht vom 11.04.2021-10.05.2021

Beutetyp Dadant Blatt; Südlage in Biohochstammobstanlage; Trachtangebot Hochstammobst, Hecken, Löwenzahn, Mischwald, Bioimkerei geführt nach den Anforderungen von Knospe, Bio Suisse

Letztes Jahr wurde auf unserem Stand der erste Blütenhonig am 6. Mai geschleudert. Nun die Klimaerwärmung verändert die Temperaturen auch im negativen Sinn. Ab dem 10. April in diesem Jahr schneite es 15cm, Schnee der aber sofort wieder schmolz. In den folgenden Wochen waren die Temperaturen sehr tief mit bis minus 5°C und mit häufig starker Bise. Ab dem 20. April begann bei uns der Raps zu blühen, wegen den rauen Temperaturen konnten die Bienen nicht ausfliegen. So richtig zu «honigen» fing es am Samstag den 8. Mai und am Muttertag an. Die Frühtracht ist nun vielversprechend.

Peter Andrey