Willkommen beim Imkerverein des Sensebezirks!

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Unser Besuch beim Aldi in Domdidier

Gemeinsam mit dem Imkerverein des Seebezirks und dem Imkerverein des Broyebezirks haben wir die Verteilzentrale von Aldi in Domdidier besuchen dürfen, inklusive Bienenhaus. Es war sehr interessant, informativ und gut organisiert. Leider habe ich zu spät daran gedacht, auch die französischsprechende Gruppe zu fotographieren. Entschuldigung! Herzlichen Dank an Aldi für den gesponserten Sachen und ein grosses
Merci an Frederic!
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Familientag in Domdidier

Am nächsten Samstag, 25. Juni 2016 um 10.00 Uhr, findet unser Familientag statt. Wir besuchen zusammen mit den Imkervereinen See- und Broyebezirk das Bienenhaus beim ALDI Verteilzentrum in Domdidier und werden aschliessend dort bräteln. Für Glut ist gesorgt, der Rest muss selber mitgebracht werden.

Achtung: Der Anlass findet nicht wie im Jahresprogramm angegeben um 09.00 Uhr statt, sondern um 10.00 Uhr. Wer nicht selber fahren möchte, findet sich um 09.30 Uhr bei der Spesag in Düdingen ein, um Fahrgemeinschaften zu bilden.

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apiservice: Asiatische Hornisse

Die Asiatische Hornisse Vespa velutina wurde bisher in der Schweiz noch nicht entdeckt. In Frankreich, Deutschland und Italien breitet sie sich aber rasch aus. In Zusammenarbeit mit dem ZBF hat der BGD die wichtigsten Informationen zu diesem hierzulande noch unbekannten Schädling in Form eines Merkblatts zusammengestellt.

Vorgehen bei Verdacht:
Falls Sie eine verdächtige Hornisse entdecken, fotografieren Sie diese (mit dem Handy oder einem Fotoapparat) und schicken Sie die Bilder mit genauer Angabe zu Sichtungsort und -datum zur weiteren Abklärung umgehend an die E-Mail-Adresse des Bienengesundheitsdienstes (BGD) info@apiservice.ch. Lässt die Bildqualität es zu, veranlasst der BGD die Bestimmung des Insekts.
Gelangen Sie in den Besitz einer verdächtigen toten Hornisse, schicken Sie diese in einer Kartonschachtel verpackt per A-Post an den BGD (Schwarzenburgstrasse 161, 3003 Bern). Bestätigt sich der Verdacht, wird das weitere Vorgehen zusammen mit dem Bundesamt für Umwelt (BAFU) festgelegt.

Gefahrengebiete:
In der Schweiz werden diese vor allem in niedrigen Lagen, entlang von Flussläufen erwartet.

Zum Merkblatt Asiatische Hornisse
Zum Informationsblatt zur Art-Identifizierung

 
Asiatische Hornisse Vespa velutina
Man beachte die gelben Beine (englisch: Yellow-legged Hornet)!
(Foto: arboriculture-vaudoise.ch)

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apiservice: Futtervorräte jetzt überprüfen!

Wegen der langanhaltenden Schlechtwetterperiode, können die Honigbienen nicht ausreichend Futter sammeln. Überprüfen Sie bitte die Futtervorräte in all Ihren Völkern und richten Sie dabei ein besonderes Augenmerk auf die Jungvölker.
Ein Volk benötigt jederzeit mindestens 5 kg Futter. Ist dies jetzt nicht vorhanden, füttern Sie Ihre Bienen mit Futterteig.

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Eine Vitrine für Freiburger Alpprodukte

Zu seinem 120-Jahr-Jubiläum lanciert der Freiburgische Alpwirtschaftliche Verein (FAV) einen Wettbewerb. Auch Imker können teilnehmen!

Für den Wettbewerb hat eine Arbeitsgruppe ein Reglement erstellt. Die Anmeldungen sind bis 30. Juni an den FAV zu richten. Anmeldeformulare können telefonisch angefordert werden (026 467 30 00). Die Rangverkündigung findet im Sommer 2017 zusammen mit der 120-Jahr-Feier auf einer Alp statt.

Zum Artikel in den Freiburger Nachrichten vom 15.6.2016, S. 8

Zur Homepage des Freiburgischen Alpwirtschaftlichen Vereins (FAV)


(Foto: Simon Spengler)

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Medienmitteilung von Agroscope: Schwache Bienen machen starke Völker

Völker der Östlichen Honigbiene überleben einen Befall mit der parasitären Varroamilbe, der für Völker der Westlichen Honigbiene tödlich endet. Ein internationales Forschungsteam von Agroscope und dem Institut für Bienengesundheit der Universität Bern hat zusammen mit Partnern aus China und Thailand entdeckt, dass ein Grossteil der befallenen Larven der Östlichen Honigbiene stirbt, worauf die Kolonie die abgestorbenen Larven entfernt – zusammen mit ihren Parasiten. Erstaunlicherweise ermöglichen schwache Bienen das Überleben des Bienenvolkes, indem sie die Vermehrung des Parasiten verhindern. Das ist ein Beispiel dafür, dass altruistischer Suizid in der Natur ein erfolgreiches Konzept sein kann.

Zur Pressemitteilung

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Neues vom Kanton Freiburg

Lebensmittelbetriebe im Kanton Freiburg: Bereich Imkerei
Im 2015 sind im Kanton Freiburg das Amt für Veterinärwesen und das Amt für Lebensmittelsicherheit zusammengelegt worden zum Amt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen LSVW.
Dies hat für beginnende Bienenhalter zur Folge, dass sie ihre Bienen am Anfang ihrer Imkertätigkeit nur noch beim Amt für Landwirtschaft (Frau Irene Schaller Tel. 026 305 23 00) registrieren lassen müssen, worauf sie eine Standnummer erhalten, die sie am Bienenstand anbringen, und automatisch bei der Nutztierversicherung Sanima angemeldet sind.
Sie müssen sich also nicht mehr zum Zeitpunkt ihrer erstmaligen Honigernte als Lebensmittelbetrieb beim Kantonschemiker melden, da dies nun automatisch geschehe.
Herzlichen Dank für die Information, welche ich via Urban Ruffieux erhalten habe.

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Bienenhaus Grangeneuve‏: Apistischer Kurzbericht

Kurzbericht vom 8. Juni 2016
Grangeneuve, 1725 Posieux, FR (635 m ü. M.)

Beutetyp: CH-Kasten + Dadant-Magazin
Lage: Wald und Wiesenland
Trachtangebot: Wiesen, Hecken, Mischwald, Bachufer, Obstanlage, Raps

Dadant auf elektronischer Waage, Königin Carnica 2015: Periode vom 9. Mai bis 7. Juni (http://www.vdrb.ch/service/waagvlker.html)
Zunahme: 17.2 kg
Abnahme: 8.5 kg
Differenz Periode: 8.7 kg
Gesamt: 16.9 kg, Honig: 0 kg

Bürki auf manueller Waage, Königin Carnica 2016: Periode vom 10. Mai bis 5. Juni: Zunahme: 10.5 kg
Abnahme: 6.0 kg
Differenz Periode: 4.5 kg
Gesamt: 13.2, Honig: 1 kg

Das Wetter war weiterhin sehr wechselhaft. Der Honig ist noch nicht ganz verdeckelt, für die Honigernte warten wir auf schöne und warme Tage!

Aus dem Schweizerkasten ist Anfang Mai ein Schwarm ausgeflogen. Neue Brut gibt es schon wieder, die Königin muss aber noch markiert werden. Unsere Völker entwickeln sich stark und die Flugbienen nutzen jeden sonnigen Tag für ihre Sammelaktivität: Am Samstag, dem 21. Mai wurde sogar eine Zunahme von 3.2 kg gemessen.

Die Entwicklung der Natur hat zur Zeit ein wenig Verspätung verglichen mit letztem Jahr. Die Kirschenernte wird Mitte Juni beginnen und die ersten Erdbeeren sind im Talgebiet schon pflückreif.

Dominique Ruggli
Verantwortlicher Obstbau, Landwirtschaftliches Institut des Kantons Freiburg


(Photo : garten-schlueter.de)

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Schweizer Honig im internationalen Test

Passend zu unserer Weiterbildung vom letzten Samstag: Wir wissen, wie besser!

Zum Artikel im Blick vom 5.6.2016

Danke an Bruno Hoegger und Pierre-Alain Mettraux für den Hinweis!

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Rückblick: Besuch der Schwarmsammelstelle der Berufsfeuerwehr Bern

Mit viel Wetterglück (es hat zwar mal in der Nähe gedonnert…) konnte unser traditionelle Weiterbildungsanlass an drei Posten und abschliessendem z’Vieri durchgeführt werden.
Zwei Posten behandelten Fragen rund um den Honig und seine Verwertung, beim dritten gab es eine Führung durch die Schwarmsammelstelle im Bremgartenwald.

Am ersten Posten stellten sich Nelli und Richard Dürst vor und ihre Firma Fridur in Ipsach, die seit mehr als 40 Jahren Erzeugnisse aus dem Bienenvolk vertreibt. Eingehend gingen die beiden auf Themen der richtigen Lagerung, des Aufwärmens, des Impfens und den HFM-Wert des Honigs ein und berichteten ausführlich und detailliert von den Vorgehensweisen in ihrem Betrieb und ihren Erfahrungen und gaben den Imkern nützliche Hinweise und Ratschläge mit. Für sehr cremigen, homogenen Schweizerhonig zum Beispiel wird mit Rapshonig geimpft (3-10%), während für ausländische Honige Rata-Honig aus Neuseeland verwendet wird, die wir beide degustieren konnten.

Zur Homepage der Firma Fridur

Am zweiten Posten zeigte uns Werner Schläfli den Weg auf, den die Schwärme bei der Berufsfeuerwehr Bern nehmen, nachdem sie eingesammelt worden sind: Nach 2 Tagen Kellerhaft im Untergeschoss der Feuerwehr werden sie auf einem der 7 Stände der Sammelstelle auf Neumaterial einlogiert und mit Oxalsäure behandelt. Dort bleiben sie 32 Tage unter Beobachtung und werden nach einer Kontrolle durch den Inspektor gegen einen Unkostenbeitrag an interessierte Imker abgegeben, mit Gesundheitszertifikat und gekennzeichneter Königin!
Im Frühsommer 2014 wurde die Quarantänestation, die auf einem Waldstück der Burgergemeinde Bern zwischen Autobahn und Kehrrichtverbrennungsanlage liegt und in die 41’000.- investiert worden sind, von Berner Imkern in Betrieb genommen und konnte im 2015 bis Ende Juli 80 Schwärme retten und weitergeben.

Zum Artikel der Burgergemeinde Bern
Zum Beitrag von SRF
Zum Artikel in der BZ

Am dritten Posten gingen die Honig-Obfrau Erika Freiburghaus und der Betriebsprüfer Andreas Landolf auf den Goldsiegel ein und erinnerten daran, wie Honig richtig zu etikettieren ist und welche Anforderungen des Lebensmittelgesetzes von den Imkern zu beachten sind. Besonders auf Unsicherheiten rund um die Rückstellmuster und deren Aufbewahrung konnte vertieft eingegangen werden.

Honig korrekt etikettieren
Als Siegelimker bin ich ganz dabei!

Bilder folgen…

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