Lehrbienenstand Grangeneuve: Apistischer Kurzbericht für November

Grangeneuve, 1725 Posieux, FR (635 m ü. M.)

Beutetyp: CH-Kasten + Dadant-Magazin
Lage: Wald und Wiesenland
Trachtangebot: Wiesen, Hecken, Mischwald, Bachufer, Obstanlage

Im November war das Wetter ziemlich trocken und kalt, mit einer kleinen Erwärmungsperiode vom 21. bis am 24. November mit Temperaturen über 10 Grad. Wir haben die Träufelbehandlung noch nicht durchgeführt. Dieses Jahr ist wenig Varroa gefallen. Unsere Völker wurden in gutem Zustand eingewintert, deshalb hoffen wir das Beste für nächstes Jahr. Bei der Standkontrolle im November wurde festgestellt, dass ein Volk wenig Nahrungsreserven hatte. Dieses Phänomen hört man auch von andern Imkern in unserer Region.
Die Obstbaumschnittkurse haben schon begonnen. Im November war das Wetter günstig, um Ersatz- und Neupflanzungen durchzuführen.

Dominique Ruggli
Verantwortlicher Obstbau, Landwirtschaftliches Institut des Kantons Freiburg
dominique.ruggli@fr.ch

(Bild: hampel-honig.de)

Guatemala: Honig ermöglicht Imkern ein Einkommen

KAB-Freiwillige verkaufen für Brücke – Le pont seit vielen Jahren Blütenhonig aus Guatemala. In Littau haben guatemaltekische Produzenten über das Imkern im subtropischen Berggebiet berichtet.

Zum Artikel in den Freiburger Nachrichten

Der Arbeitsort der guatemaltekischen Imker.

Fondue im Freien zum Jahresabschluss

Zum Ausklang unseres Jubiläumsjahres treffen wir uns am
Freitag, 8. Dezember um 18.00 Uhr
auf dem Robinsonspielplatz in Düdingen (hinter der Leimacker Turnhalle, Chännelmattstrasse  Düdingen), um im Freien ein Fondue zu essen.
Kosten: CHF 15.00 pro Person
Wir besorgen Fondue und Tee, andere Getränke müssen selbst mitgebracht werden.
Anmeldung : Alice Fahrni Baeriswyl,  079 758 28 81

Pflanzen Sie Bindeweidensorten!

Nicht nur Küttiger Rüebli oder Pfauenziege sind vom Aussterben bedroht, sondern auch zahlreiche Weidensorten, die im heutigen Plastikzeitalter in Vergessenheit geraten sind. Weiden wurden für verschiedene Verwendungszwecke wie z. B. das Flechten von Körben oder das Aufbinden von Reben selektioniert. Aber nicht nur Winzer, Obstbauern und Baumschulisten werden wieder auf Bindeweiden aufmerksam, denn die Sorten mit den teils bunten Ruten und den hübschen Blättern sind eine Zierde – sei es freiwachsend oder in Form einer Kopfweide. Dass sie – lässt man sie blühen – den Insekten auch noch als willkommene Frühlingsnahrung dienen, macht die Bindeweiden zu wahren Multitalenten.
ProSpecieRara hat nun ein Projekt zur Erhaltung der Flecht-, Binde- und Imkerweidensorten lanciert.

Zum Artikel in rara, das Magazin von ProSpecieRara, 4/2017, S. 12-14

Weiden werden vorzugsweise Ende Winter als Steckhölzer oder Jungpflanzen gepflanzt. Wer sich für die Absicherung der Weidensorten engagieren und einen oder mehrere Sträucher setzen möchte, der meldet sich bitte bis Mitte Februar unter info@prospecierara.ch oder per Telefon 061 545 99 11.
Zurzeit sind folgende Bindeweidensorten im Angebot: Schwarzweide “Black Lady”, Schwarzweide “Faucille”, Fahlweide “Flanders Red”, Fahlweide “Opas Bindeweide”, Purpurweide “Dark Dicks”, Purpurweide “Light Dicks”, Uralweide und Blendweide “Continental Osier”.
Infos und Bilder zu den verschiedenen Sorten finden Sie unter www.prospecierara.ch/de/sortenfinder