„Honig – Das Kochbuch“

Der Fleiss der Bienen ist sprichwörtlich. Trotzdem ist das Lebenswerk einer einzigen Imme nicht mehr als ein Teelöffel Honig. Die Biene war noch nie so populär wie heute, denn wir alle verbinden das Schicksal der Bienen mit unserem eigenen. 80 % aller Blüten werden von Insekten bestäubt, den Großteil davon übernimmt die Honigbiene. In diesem Buch werden sieben „Local Heroes“ aus Deutschland und Österreich porträtiert, die auf besondere Weise für Mensch und Biene aktiv sind. Honig macht die Landschaft, in der er gesammelt wurde, schmeckbar. Neben seinen unzähligen sensorischen Eigenschaften bereichert Honig unseren Speiseplan: Hähnchen-Spieße mit Honig-Krokant, knackige Salate mit Honig-Dressing oder herzerwärmend Süßes.

«Honig – Das Kochbuch», Brandstätter Verlag. Im Handel oder für Fr. 49.40 plus Fr. 5.– Versandkosten hier bestellen.

Blauer Lichthof bei Blüten ­entdeckt

Viele Arten von Blumen weisen einen sogenannten «blauen Lichthof» auf, dessen blauer Schimmer es den Bienen erlaubt, sie einfacher zu identifizieren. Vom Menschenauge hingegen kann er nicht wahrgenommen werden.

Zu den Artikeln in den Freiburger Nachrichten und der SDA

Blüte der Nachtkerze. (Bild: summitpost.org)

Wo sind die Insekten hin?

Dass Schmetterlinge oder Bienen seltener werden, weiss man schon länger. Doch nun zeigt eine Studie einen allgemeinen Rückgang fliegender Insekten um 75 Prozent innert knapp 30 Jahren auf.

Zum Artikel in der Neuen Zürcher Zeitung

Die Forscher fingen die Fluginsekten in zeltähnlichen Fallen.
(Bild: Radboud University)

Ein Blick in das Gehirn von Honigbienen

Welche Pflanzenschutz­mittel Bienen schaden, ist nach wie vor umstritten. Nun unter­suchen Schweizer Wissenschaftler das Gehirn der Nützlinge, um mehr Klarheit zu gewinnen. Ein Besuch bei Forschungsbienen.

Zum Artikel in den Freiburger Nachrichten

Lehrbienenstand Grangeneuve: Apistischer Kurzbericht für September

Kurzbericht vom 9. Oktober 2017

Grangeneuve, 1725 Posieux, FR (635 m ü. M.)

Beutetyp: CH-Kasten + Dadant-Magazin
Lage: Wald und Wiesenland
Trachtangebot: Wiesen, Hecken, Mischwald, Bachufer, Obstanlage

Am 1. September ist die Tages-Durchschnittstemperatur innerhalb von 2 Tagen um 10 Grad gesunken, von 22.3°C am 30. August auf 11.7°C am 1. September! Der Monat September war kühl und trocken (45% des Monatsdurchschnitts). Die Tagesminima sind stark gesunken, am 15. September hatten wir in Grangeneuve 3.3°C und am Morgen des 21. September sogar 2.2°C – der Boden war gefroren!

Für die zweite Varroa-Behandlung waren die Temperaturen ein wenig kühl, es sind wenige Varroa gefallen. Die Bienen haben regelmässig orangefarbenen Pollen eingetragen, trotzdem ist die Bruttätigkeit stark gesunken. Wahrscheinlich ist es wegen der kalten Morgen oder/und der Varroa-Behandlung, dass wir Ende September einige brutfreie Völker haben?

Die Obsternte war dieses Jahr wegen des Frühlingsfrosts gering. Die Bäume von frühblühenden Sorten wie Boskop oder Idared waren völlig leer. Seit Anfang Oktober werden die Lagersorten (Rubinette, Mairac, Diwa, Ladina, Golden) geerntet.

Dominique Ruggli
Verantwortlicher Obstbau, Landwirtschaftliches Institut des Kantons Freiburg
dominique.ruggli@fr.ch

Biene im Frost. (Bild: derbienenblog.de)