Delegiertenversammlung 2020 des Kantonalverbands der Freiburger Imker FFA/VFB

Die diesjährige Delegiertenversammlung des Freiburger Kantonalverbands findet statt am Samstag, 8. Februar 2020, um 13.30 Uhr in der Auberge d’Avry-Rosé, Route de Rosé 46, 1754 Avry-sur-Matran.
Dieses Jahr ist der Verband Gast des Vereins des Saanebezirks, der die Delegierten bei sich empfangen wird.
Wer unseren Verein an diesem Anlass vertreten möchte, kann sich gerne beim Vorstand melden.

Um ca. 15 Uhr wird Claire Villemant, Honorarforscherin des Naturkundemuseums MNHN und Mitglied des Systematischen Instituts für Evolution und Biodiversität an der Universität Paris-Sorbonne, zu „Bilan des connaissances sur l’invasion du frelon asiatique en France et dans le monde.“ (Bilanz der Erkenntnisse über die Invasion der Asiatischen Hornisse in Frankreich und weltweit.) sprechen.
Der Vortrag steht allen Interessierten offen.

Traktandenliste FFA_DV 2020

FFA_DV 2019 Protokoll

«Die Bienen gehören nicht in die Kiste, sondern in die Bäume»

Laut dem bekannten Bienenforscher Torben Schiffer trägt die intensive Honigimkerei zum ­Bienensterben bei. Der deutsche Biologe hinterfragte in einem gut besuchten Referat die gängigen Imkermethoden und forderte eine Rückkehr zu natürlichen Verfahren.

Zum Artikel in den Freiburger Nachrichten

Einige Tage später (5.12.2019) hat ein Leser auf einen entsprechenden Artikel in der Zeitung La Liberté mit einem Leserbrief reagiert:

Messianisme environnemental
Le 23 novembre, l’apiculteur et biologiste allemand Torben Schiffer a présenté lors d’une conférence à Grangeneuve sa vision de l’apiculture (La Liberté du 22 novembre). L’objectif était de convaincre que l’apiculture fait tout faux depuis plusieurs dizaines de décennies. Schiffer a dénoncé tour à tour «l’inique» exploitation des abeilles pour en récolter le miel, les «vices» de la sélection, le nourrissement des abeilles en période de disette, et les modèles de ruches utilisés en apiculture moderne.
S’appuyant sur des arguments d’autorité, Schiffer utilise fort habilement les noms et travaux de chercheurs réputés. Il en tire des conclusions abusives, assénées comme des vérités. Puis, il propose pour la modique somme de 600 francs un nouveau modèle de ruche inspiré de l’habitat naturel des abeilles, et qui n’est rien d’autre que la ruche tronc, une ruche traditionnelle utilisée depuis le Moyen Age.
Subjuguant son public, Schiffer adopte un ton inspiré, mi-pasteur, mi-professeur. Il refuse de répondre à toute question avant la fin de ses quatre heures d’endoctrinement, au terme desquelles les auditeurs, épuisés, auront perdu tout jugement critique et applaudiront à tout rompre. Un participant a toutefois demandé si de telles pratiques étaient légales, question à laquelle il n’a pas obtenu la réponse appropriée: non, il n’est pas légal de laisser crever de faim et de maladie des animaux domestiques, serait-ce au nom de la «sélection naturelle».

Francis Saucy, biologiste et apiculteur, Vuippens

Lehrbienenstand Grangeneuve‏: Apistischer Kurzbericht für November

Kurzbericht vom 3. Dezember 2019

Die Oxalsäure-Behandlung mit dem Varrox-Gerät wurde am 26. November durchgeführt. Das Wetter war ideal, kein Regen und Temperaturen um
8 Grad Maximum. In der Natur sieht man jetzt schon die ersten noch geschlossenen Kätzchen der Haselnussblüten, aber zuerst muss noch ein richtiger Winter kommen.

Vor dem Schnee ist jetzt noch Zeit für Baumpflanzungen. Warum nicht gerade neben dem Bienenhaus einige Haselsträucher, Weiden, Wildkirschen oder sogar einen Obstbaum für unsere Bienen pflanzen?

Dominique Ruggli
Verantwortlicher Obstbau

Landwirtschaftliches Institut des Kantons Freiburg
dominique.ruggli@fr.ch

Haselkätzchen mit Schnee. (Bild: pelant.de)

Lehrbienenstand Grangeneuve‏: Apistischer Kurzbericht für Oktober

Kurzbericht vom 8. November 2019

Wir haben in unserem Bienenhaus mit den Prüfungen von Carnica-Königinnen für die SAR begonnen. Wir haben im Juli zwölf Zuchtköniginnen aus der ganzen Westschweiz mit 1,8 kg Flugbienen in Beuten einlogiert. Nächstes Jahr machen wir die verschiedenen Tests: Anzahl Varroa während der Weidenblüte, Sanftheit, Honigernte, Blindprüfung der Varroa (Puderzuckermethode ab Juni), Ausräumverhalten mit Nadeltest, Schwärme usw.

Jetzt beginnt  wieder die Zeit für Ersatz- und Neupflanzungen von Obstbäumen.

Dominique Ruggli
Verantwortlicher Obstbau

Landwirtschaftliches Institut des Kantons Freiburg
dominique.ruggli@fr.ch

(Bild: probiene.de)