Lehrbienenstand Grangeneuve‏: Apistischer Kurzbericht für August 2020

Die Völker, in denen die Königinnen in Käfigen (Brutstopp) gehalten wurden, haben sich im August mittels stimulierender Fütterung gut erholt.

Während der Hitzewellen im August wollten die Bienen trotz eines weniger als 15 Meter entfernten Naturteiches die Freuden des Schwimmens in einem gechlorten Becken geniessen. Demzufolge war etwas Nervosität bei den jungen Nachbarn in den gestreiften Badenanzügen zu spüren. Vor dem Schul-Bienenhaus wurde jetzt ein zusätzlicher privater Bienenpool eingerichtet.

Am Bienenstand eines privaten Imkers haben wir zusammen „Honig“ von roten Wildkirschen geerntet: ein Zeichen für Trachtmangel im Juli.

Eric Dorthe
Verantwortlicher Lehrbienenstand Grangeneuve
Landwirtschaftliches Institut des Kantons Freiburg

Le pas à pas : le nourrissement spéculatif (2006)
(Bild: apiservices.biz)

Lehrbienenstand Grangeneuve‏: Apistischer Kurzbericht für Juni 2020

Der Juni ist vorbei und die Waage zeigt immer noch das gleiche Gewicht an!
Schöne Honigernte am 28. Mai mit trockenerem Honig in den offenen als in den verschlossenen Zellen.

Die Trachtlücke und die Kälte der letzten Wochen sind die Ursache für die bescheidenen Reserven in den Brutwaben. Nach dieser ungewissen Zeit hat sich nun das Wetter um den Zeitpunkt der Sonnenwende herum gebessert . Einige wenige Kolonien haben bis zum Ende des Monats geschwärmt.

In diesem zeitigen Jahr wird es notwendig sein, „so schnell wie möglich, aber so langsam wie nötig“ die erste Sommerbehandlung durchzuführen, wie der Freiburger Bundesrat sagte.

Eric Dorthe
Verantwortlicher Lehrbienenstand Grangeneuve
Landwirtschaftliches Institut des Kantons Freiburg

Lehrbienenstand Grangeneuve‏: Apistischer Kurzbericht für Mai 2020

Monat Mai: Monat von Maria, in dem alles blüht.

Sehr schöne Ernte mit 30 kg in CH-Kasten auf der mechanischen Waage.

Am Ende des Monats ist das Heu eingefahren. Die Bise ist jedoch sehr präsent. Es ist die Zeit der „grünen Wüste“.

Obwohl die Bienen wegen der Kälte teilweise wie eingesperrt waren, sind sie dennoch geflogen und haben ausserordentliche Leistungen erbracht. Sie haben die wenigen zur Verfügung stehenden Stunden genutzt, um große Mengen Nektar einzubringen.

Die Begeisterung unserer Anfänger, die vom Bienenvirus angesteckt worden sind, wurde jedoch durch die menschlichen Ausgangsbeschränkungen etwas gebremst, und der Unterricht musste vertagt werden. Es wurden aber einige sehr geschätzte Alternativen organisiert: Mehrere Videokonferenzen und Kurzfilme wurden von unseren Beratern vorbereitet und zur Verfügung gestellt. Alle freuen sich auf ein Wiedersehen im Bienenhaus, „mit den Händen in den Bienen“!

Eric Dorthe
Verantwortlicher Lehrbienenstand Grangeneuve
Landwirtschaftliches Institut des Kantons Freiburg

(Bild: probiene.ch)

Lehrbienenstand Grangeneuve‏: Apistischer Kurzbericht für März 2020

Die Bienen haben den Winter als schöne Völker verbracht. Der Monat März zeigte sich zuerst  angenehm warm, aber leider kam danach kaltes Wetter. Am 3. April haben wir Mittelwände in die Völker eingebracht, da die Wildkirschen und die Pflaumen am Blühen waren.

Eric Dorthe
Verantwortlicher Lehrbienenstand Grangeneuve
Landwirtschaftliches Institut des Kantons Freiburg

(Bild: Buntspecht78)

Lehrbienenstand Grangeneuve‏: Apistischer Kurzbericht für November

Kurzbericht vom 3. Dezember 2019

Die Oxalsäure-Behandlung mit dem Varrox-Gerät wurde am 26. November durchgeführt. Das Wetter war ideal, kein Regen und Temperaturen um
8 Grad Maximum. In der Natur sieht man jetzt schon die ersten noch geschlossenen Kätzchen der Haselnussblüten, aber zuerst muss noch ein richtiger Winter kommen.

Vor dem Schnee ist jetzt noch Zeit für Baumpflanzungen. Warum nicht gerade neben dem Bienenhaus einige Haselsträucher, Weiden, Wildkirschen oder sogar einen Obstbaum für unsere Bienen pflanzen?

Dominique Ruggli
Verantwortlicher Obstbau

Landwirtschaftliches Institut des Kantons Freiburg
dominique.ruggli@fr.ch

Haselkätzchen mit Schnee. (Bild: pelant.de)