April, April, der macht was er will.

Im April litt die Landschaft unter dem Wassermangel. Der Raps und die Obstbäume haben bei sehr kühlen Nächten geblüht. Die Bienenvölker waren zu Beginn des Monats ausgeglichen, hatten aber Schwierigkeiten, sich in die Breite zu entwickeln. Die Brut blieb auf 5 bis 6 Rähmchen. Einige schöne Kolonien haben begonnen, Honig einzutragen.
Die Jahre folgen aufeinander, sind aber nie gleich.

Eric Dorthe
Verantwortlicher Lehrbienenstand Grangeneuve
Landwirtschaftliches Institut des Kantons Freiburg

Colza d'automne: variétés recommandées pour la récolte 2022

(Bild:agroscope.admin.ch)

Lehrbienenstand Grangeneuve‏: Apistischer Kurzbericht für März 2021

Gute Überwinterung auf dem gesamten Bienenbestand. Die Monate Februar und März waren eher günstig. Die haarlosen Winterbienen wurden durch junge und frohwüchsige Bienen ersetzt.

Am 5. April und auch an den folgenden Tagen fiel das Thermometer deutlich unter null. Die ersten starken Kolonien im Seeland haben bereits die Honigrahmen erhalten, da erzählte mir ein guter Kollege: „Heute Morgen haben wir schon alle Kirschen des Jahres geerntet.“ Hoffen wir, dass die Rückkehr des kalten Wetters der Saison nicht allzu sehr schadet. Die Blüten der Pflanzen werden explodieren, sobald die Normaltemperaturen der Saison zurückkehren.

Eric Dorthe
Verantwortlicher Lehrbienenstand Grangeneuve
Landwirtschaftliches Institut des Kantons Freiburg

Märzwinter – wenn der Frühling noch einmal kalt erwischt wird.
(Bild: badische-zeitung.de)

Lehrbienenstand Grangeneuve‏: Apistischer Kurzbericht für August 2020

Die Völker, in denen die Königinnen in Käfigen (Brutstopp) gehalten wurden, haben sich im August mittels stimulierender Fütterung gut erholt.

Während der Hitzewellen im August wollten die Bienen trotz eines weniger als 15 Meter entfernten Naturteiches die Freuden des Schwimmens in einem gechlorten Becken geniessen. Demzufolge war etwas Nervosität bei den jungen Nachbarn in den gestreiften Badenanzügen zu spüren. Vor dem Schul-Bienenhaus wurde jetzt ein zusätzlicher privater Bienenpool eingerichtet.

Am Bienenstand eines privaten Imkers haben wir zusammen „Honig“ von roten Wildkirschen geerntet: ein Zeichen für Trachtmangel im Juli.

Eric Dorthe
Verantwortlicher Lehrbienenstand Grangeneuve
Landwirtschaftliches Institut des Kantons Freiburg

Le pas à pas : le nourrissement spéculatif (2006)
(Bild: apiservices.biz)

Lehrbienenstand Grangeneuve‏: Apistischer Kurzbericht für Juli 2020

Seit Anfang Juli zeigt die Waage sinkende Werte an: Die Bienen können sich nicht mehr selbst versorgen.

Das Schleudern wurde am 15. Juli mit durchschnittlich 7 kg pro Kolonie durchgeführt (inklusive Prüfbienenstand).

Die Brutwaben waren besorgniserregend leer. Zur Verbesserung der Situation wurde eine Schnellfütterung durchgeführt, gefolgt von der ersten Sommerbehandlung mit Ameisensäure noch vor der Hitzewelle.

Ab jetzt sind die Drohnen bei den Völkern nicht mehr erwünscht: Das schwächere Geschlecht ist nicht dasjenige, das man glaubt.

Eric Dorthe
Verantwortlicher Lehrbienenstand Grangeneuve
Landwirtschaftliches Institut des Kantons Freiburg

 

Lehrbienenstand Grangeneuve‏: Apistischer Kurzbericht für Juni 2020

Der Juni ist vorbei und die Waage zeigt immer noch das gleiche Gewicht an!
Schöne Honigernte am 28. Mai mit trockenerem Honig in den offenen als in den verschlossenen Zellen.

Die Trachtlücke und die Kälte der letzten Wochen sind die Ursache für die bescheidenen Reserven in den Brutwaben. Nach dieser ungewissen Zeit hat sich nun das Wetter um den Zeitpunkt der Sonnenwende herum gebessert . Einige wenige Kolonien haben bis zum Ende des Monats geschwärmt.

In diesem zeitigen Jahr wird es notwendig sein, „so schnell wie möglich, aber so langsam wie nötig“ die erste Sommerbehandlung durchzuführen, wie der Freiburger Bundesrat sagte.

Eric Dorthe
Verantwortlicher Lehrbienenstand Grangeneuve
Landwirtschaftliches Institut des Kantons Freiburg