Lehrbienenstand Grangeneuve‏: Apistischer Kurzbericht für Oktober 2020

Der November ist die Zeit für einen Rückblick auf die Imkersaison.

Wir hören Imker sagen: Ich hatte im Durchschnitt 30 kg Honig, ich hatte keinen einzigen Schwarm, alle meine Ableger waren erfolgreich, …
Bin ich so schlecht?

10 Jäger, 10 Fischer und 10 Imker, das ergibt 30 Lügner…

Diese Bienensaison besteht aus gemischten Momenten des Zweifels und der Freude. Man schläft ein und träumt von den ersten Frühlingsblumen.
Ich wünsche allen einen schönen Winter.

Eric Dorthe
Verantwortlicher Lehrbienenstand Grangeneuve
Landwirtschaftliches Institut des Kantons Freiburg

Februar 2020 – Bienen und mehr(Bild: bienenundmehr.ch)

Waagvolk Heitenried: Apistischer Bericht vom 11.10.2020-10.11.2020

Beutetyp Dadant Blatt; Südlage in Biohochstammobstanlage; Trachtangebot Hochstammobst, Hecken, Löwenzahn, Mischwald, Bioimkerei geführt nach den Anforderungen von Knospe, Bio Suisse

Um die Bienenstände ist es ruhiger geworden, an sonnigen Tagen profitieren die Bienen von den herbstblühenden Pflanzen wie dem Efeu oder den Herbstastern. Zeit ist jetzt auch um die geschmolzenen Altwaben zu neuen Mittelwänden zu verarbeiten. In unserer Region haben wir seit letztem Jahr die Stiftung applico, die unser Wachs zur grossen Zufriedenheit verarbeitet. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erfreuen sich an dieser Arbeit mit dem angenehmen Wachsduft. Der eigene Kreislauf des Wachses wird garantiert und der Einfluss von Fremdstoffen wird dadurch ausgeschlossen. Nun steht in nächster Zeit die Winterbehandlung an, um den Bienen einen guten Start fürs neue Bienenjahr zu gewährleisten.

So schön werden die Mittelwände aus dem über das ganze Jahr gesammelten Bienenwachs! (Foto: Oliver Hitz)

Abgesagt: Herbsthöck vom 13.11.2020

Liebe Imkerkollegen,
Liebe Imkerkolleginnen

Leider, leider müssen wir diesen Höck verschieben.
Die momentane Covid19-Situation und die Massnahmen von BAG und der Kantone lassen uns keinen Spielraum. Jede noch so innovative Idee, diesen Höck trotzdem durchzuführen wurde erstickt.
Nichts desto trotz hat sich Ruedi Ritter dazu bereiterklärt, diesen für uns „wichtigen“ Höck im Frühling kurzfristig durchzuführen.
An dieser Stelle möchte ich Ruedi danken für seinen Einsatz und seine Flexibilität.

Ich freue mich riesig, Euch bei einem nächsten Anlass wieder sehen und begrüssen zu dürfen.
Ich wünsche Euch allen alles, alles Gute und lasst es Euch gut gehen!
Franziska Ruprecht