GK1-6. Standbesuch

Die Tage werden merklich kürzer. Diese unglaubliche und lang anhaltende Hitze ist vorbei und der heiss ersehnte Regen ist gekommen. Die Nächte sind kühler. Der Tau liegt im Gras und allen geht es jetzt wohl besser.
Die Bienen finden und fanden kaum noch etwas. Der Nektar ist kaum vorhanden, denn die Pflanze kann nur geben, was sie selber erhält. Heisst, bei fehlender Flüssigkeit in Form von Wasser, gibt es auch keinen Nektar. Dazu kam der Wind, der nochmals mithalf, alles zu trockenen. Rege tragen sie Pollen ein: um vorbereitet zu sein, wenn das mit dem Nektar wieder stimmt oder weil es nichts anderes hat? Hunger treibt die Bienenvölker an. Wer zu schwach ist oder sonst etwas nicht stimmt, wird ausgeraubt. Zum Teil haben die Bienenvölker die Bruttätigkeit ausgesetzt, auf jeden Fall eingeschränkt. Auf der Suche nach Nektar sind die Bienen aktuell auf den aufgeplatzten Früchte (z. Bsp. Gelbe Pflaumen) anzutreffen. Man nimmt, was es hat. Dazu kommt die Sommerbehandlung, die nicht ohne ist. Da fehlt schon mal eine Königin…
Und wäre das noch nicht genug, fliegt die Asiatische Hornisse rege in unserem Vereinsgebiet herum. Link zur Karte (unter Suche noch „Beobachtungen asiatischer Hornissen“ eingeben)
Ein Dauerstress für die Bienen im Moment. Kontrollen am Bienenstand, bei den Bienenvölkern und unsere aktive Unterstützung ist jetzt wichtig. Wer aufmerksam war, hat gut und immer wieder gefüttert und zusätzlich Futterteig angeboten. Diesen Bienenvölker geht es merklich besser.
Wichtig ist jetzt, dass wir genügend Winterbienen haben. Die Selektion der Bienenvölker muss jetzt passieren und die notwendigen Massnahmen durchgeführt werden. Kein einfacher Start ins neue Bienenjahr.

Unser letzter Kurshalbtag steht an.
Wir treffen uns am nächsten Samstag, 29.08.2026 um 08.30 Uhr im Gemeindesaal beim Bahnhofbuffet in Düdingen.
Themen: Rückblick 1. GK-Jahr, Ausblick 2. GK-Jahr, Volkskontrolle
Mitbringen: wetterangepasste Kleidung, Kursunterlagen, Schreibzeug, Eigenschutz, Notfallset, z’Nüni und gute Laune.

Wir freuen uns auf Euch! Bis glii!
Das Beraterteam

20 Jahre Apitherapieverein Schweiz

Der Schweizerische Apitherapie Verein  feiert sein 20-jähriges Bestehen und lanciert den 1. Internationalen Apitherapie-Kongress / (Film 1. Internationalen Apitherapie-Kongress )
Für alle interessierten Personen sind eine interessanten Ausstellung, wunderbare Fachvorträgen und informative Workshops organisiert und laden zum Besuch ein. Komm vorbei und tauche in die Schatzkammer der Bienen ein. Wir freuen uns auf Dich!
Weitere Informationen findest Du auf unserer Homepage.

Wir brauche Deine Mithilfe:
Gerne darfst Du uns unterstützen: https://wemakeit.com/projects/swiss-apitherapy-congress-2026 oder via Werbung in den Sozialen Medien und in Deinem Umfeld.
Ganz herzlichen Dank!

20 Jahre Goldsiegel apisuisse

Hurra: 20 Jahre Goldsiegel apisuisse!
Das Goldsiegel ist das Qualitätslabel ausschliesslich für Schweizer Honig und steht für eine Qualität, die geprüft wird und nachvollziehbar ist. Damit schaffen wir Vertrauen und  unterstützen die regionalen Imker und Imkerinnen. Wir sind stolz auf unseren Honig und schätzen dieses unglaublich einzigartige und naturbelassene Produkt sehr. Wir sind uns dessen Wirkungsmöglichkeiten bewusst und nutzen die Möglichkeit, dies optisch für alle mit der Kennzeichnung durch den Goldsiegel auszudrücken. Dieser Umstand feiern wir gemeinsam mit dem Imkerverein Laupen-Erlach und laden Euch herzlichst dazu ein.
Wir wollen diesen Anlass mit einem Vortrag von Bruno Knobel und einem Workshop zur Herstellung von Oxymel mit Kornelia Hunzinger und Franziska Ruprecht feierlich begehen.
Datum: 31. 08.2026
Zeit: 19.00 Uhr
Ort: Bio-Imkerei Hunzinger, Höchiweg 9, 2577 Finsterhennen
Unkostenbeitrag: Fr. 11.-
Anmeldung nicht erforderlich
Wir freuen uns auf Deine Teilnahme!

GK1-5. Standbesuch

Es ist heiss und extrem trocken. Der Natur und uns allen fehlt das im Moment kostbarste Gut: das Wasser. Das verfolgen der Wetterprognosen ist längst zu unserem alltäglichen Ritual geworden. Sehnsüchtig warten und hoffen wir auf das herbeigewünschte Nass. Wir befinden uns in der 29. Kalenderwoche, Mitte Juli.
Das Wasser-, Nektar-und Pollenangebot ist täglich viel weniger geworden. Die Stockwaage geht nach unten und die Bienenbeuten verlieren an Gewicht. Es ist Zeit, die Honigernte einzufahren und zu kontrollieren, wie es um unsere Bienenvölker steht. Das Flugloch wird verkleinert und, je nach Situation, erfolgt die erste Futtergabe. Mein Betriebskonzept habe ich definiert und folge nun diesem Schritt für Schritt. Da nun alle Spurbienen (das sind nicht wenige) auf der Suche nach Futter sind, ist es zentral wichtig, dass ich sauber Arbeite (Raubgefahr), die Bienenvölker möglichst kurz offen halte (grosse Angriffsmöglichkeit / erhöhte Verteidigung) und meine Arbeiten genau plane. Dazu mehr am Samstag. Und dann geht das grosse Aufräumen los: Honigwaben werden eingewintert oder eingeschmolzen, Bienenvölker werden neu erstellt, umgeweiselt, verstärkt, aufgelöst oder vereint und die Varroabehandlung wird durchgeführt. Ach ja: Dann beginnt auch das Vermarkten des eigenen Honigs. Eines ist klar: Ferien sehen anders aus.
Und ist das alles nicht schon genug: Wir haben unsere nächste Kurssequenz! Gerne lade ich Euch dazu ein. Wir treffen uns am 18.07.2026 um 08.30 Uhr bei Franziska und Karl Ruprecht in Laupen.
Themen: Eigenes Betriebskonzept, Wachsmotten & Co., aktuelle Arbeiten …
Mitbringen: wetterangepasste Kleidung, Kursunterlagen, eigenes Betriebskonzept, Schreibzeug, Eigenschutz, Notfallset und gute Laune

Wir freuen uns auf Euer Kommen! Häbet e gueti Wuche.
Das Beraterteam

GK1-4. Standbesuch

Gestern war der 21. Juni, der längste Tag im Jahr, Beginn des Sommers und die Wende für die Bienen. Der Höhepunkt wurde erreicht, jetzt geht’s sachte wieder dem kürzesten Tag entgegen.
Die Natur gibt im Moment noch etwas an Nektar. Jedoch ist auch der rückläufig, geschuldet den hohen Temperaturen (32°-35° Grad) und dem wenigen an Regen. Halten wir ein achtsames Auge auf die Natur und auf das, was passiert. Die Bienenvölker sind wunderbar gewachsen. Schwärme hat es wenige gegeben. Alles wunderbar! Geniessen wir diese Zeit.

Für unseren Kurs wird es Zeit, die nächste Sequenz zu planen und einzuladen. Leider fällt die Wanderung und der Besuch im Schwarzsee in unserem Kurs wegen Steinschlaggefahr und Wanderverbot der Route, die wir normalerweise nehmen, aus. Schade!
In unserem Verein hat es jedoch jede Menge guter Geister und einer von ihnen hat sich anerboten: Wir dürfen sein Bienenhaus im Muscherenschlund besuchen.
Das Programm sieht nun wie folgt aus: wir treffen uns um 08.00 Uhr auf dem Parkplatz bei der Postautohaltestelle rechter Hand im Zollhaus, um Fahrgemeinschaften zu bilden. Dann fahren wir gemeinsam Richtung Sangerenboden – Muscherenschlund: zum Bienenhaus von Hermann Piller.

Mitbringen: wetterangepasste Kleidung, gutes Schuhwerk, viel zum Trinken, etwas zum z’Nüni, Schleier, Schreibzeug und Notizblock und gute Laune.
Nach den Kurssequenzen ist ein gemeinsames Mittagessen im Glausers Gantrischli geplant. Dorthin fahren und laufen wir. Vorgesehen ist ein kaltes Plättli mit Käse und Fleisch. Jeder bezahlt seinen Teil. Bitte teilt mir bis am Mittwoch 24.06.2026 mit, wer kommt, damit ich die Reservierung vornehmen kann.

Wir hoffen auf schönes Wetter und freuen uns, Euch wieder zu sehen! Bis am Samstag! E gueti Wuche u a lieba Gruess
Das Beraterteam