Schon gewusst? – Den Insekten zuliebe „dreht“ die Sonnenblume ihren Kopf

Insekten bevorzugen warme Pflanzen, darum versucht die Sonnenblume, ihre Blütenblätter schon frühmorgens zu erwärmen – eben indem sie ihre Blüte der Sonne zuneigt.

Interessant ist, wie das geschieht: In der Nacht wächst nur der nach Westen gerichtete Teil des Stängels. Dadurch neigt sich der Kopf nach Osten zum Sonnenaufgang. Im Laufe des Tages wächst der nach Osten gerichtete Teil, sodass sich die Pflanze bis zum Sonnenuntergang nach Westen neigt. Verantwortlich ist der Botenstoff Auxin, der das Wachstum steuert. Ausgewachsene Sonnenblumen mit offenen Blüten drehen sich nicht mehr, sie schauen stets gen Osten.

Zum Artikel in der Coopzeitung 24/2017

Sauerbrut bei Sensler Bienenvölkern

Bei vier Bienenvölkern in Düdingen und einem in Oberschrot ist die Bienenkrankheit Sauerbrut ausgebrochen. Zwei Zonen von einem Kilometer rund um die betroffenen Bienenstände sind Sperrgebiet.

Zum Artikel in den Freiburger Nachrichten

(Foto: agroscope.admin.ch)

Vortrag über Bienenprodukte

Peter Gallmann, der ehemalige Leiter des Zentrums für Bienenforschung Liebefeld-Posieux, hält morgen Donnerstag im Gasthof St. Martin in Tafers einen Vortrag über Bienenprodukte und Gesundheit. Organisiert wird der Anlass vom Sensler Museum und vom Kulturverein „Wier Seisler“. Gallmann präsentiert seine Forschungsergebnisse allen Bienenwachs- und Gelee-Royale-Interessierten. (Freiburger Nachrichten)

Gasthof St. Martin, Tafers. Do., 8. Juni, 20 Uhr.

Flyer Bienenausstellung im Sensler Museum

Schon gewusst? – „Biologische Kriegsführung“ mit Honig

Giftige Pflanzenwirkstoffe wurden in der Antike zur «biologischen Kriegsführung» verwendet: An der Schwarzmeerküste beschenkte man die Gegner mit «Pontischem Honig», den die Bienen aus Rhododendron-Blüten gesammelt hatten – mit durchschlagender Wirkung: Die Krieger bekamen davon Brechdurchfall und waren leicht zu überwältigen.


Rhododendron-Honig hat es in sich: Tierärztin Jacqueline Kupper kennt die Gefahren der Giftpflanzen für Mensch und Tier.

Zum Artikel in der Coopzeitung 21/2017