Frühlingshöck: Varroabehandlung, wohin führt der Weg?

Referent an unserem diesjährigen Frühlingshöck ist Roman Erni von der Andermatt BioVet AG.

Der Titel seines Vortrages lautet „Varroabehandlung, wohin führt der Weg?“ und behandelt die folgenden Themen:

  • Wie steht es um Thymovar? Gibt es tatsächlich Probleme, oder sind das nur Märchen?
  • Erfahrungen mit dem Liebig-Dispenser und 85%er AS
  • Neue Mittel, die uns hoffentlich bald zur Verfügung stehen
  • Gibt’s bald das ersehnte Wundermittel?
  • Was tun, wenn man schon mehrfach mit AS behandelt hat, aber noch immer Milben fallen? Kann man unbedenklich weiter mit Säure behandeln? Oder was sonst tun?

Der Höck findet am 16. März 2012 um 20.00 Uhr im Hotel „Bahnhof“ in Düdingen statt.

Parasitäre Fliegenart als Bedrohung?

Kaum hat das neue Jahr begonnen, geht es weiter mit Meldungen zum Bienensterben.

Forscher in den USA haben eine bisher unbekannte parasitäre Fliegenart entdeckt, welche bei Völkerverlusten eine Rolle spielen könnte. Welche Rolle das genau sei, müsse noch untersucht werden.

Mehr Infos dazu unter den folgenden Links:

Futter schuld an Völkerverlusten?

Im März gab es einen Aufruf zur Einsendung von Futterproben eingegangener Völker an das ZBF, u. a. auch auf unserer Website. Man wollte feststellen, welche Rolle das Futter (speziell der HMF-Gehalt) beim Verenden dieser Völker gespielt hat.

Auf schweizerbauer.ch hat es nun einen Artikel zu dieser Untersuchung: Entwarnung für Imker. Es scheint, dass es bei den untersuchten Proben keinen Zusammenhang zwischen dem HMF-Gehalt des Futters und den Völkerverlusten gibt.

Professur für Bienengesundheit an der Uni Bern

In den nächsten Jahren werden auch an der Universität Bern die Ursachen des Bienensterbens erforscht. Die Universität meldete letzte Woche, dass die Stiftung Vinetum die «Vinetum-Professur für Bienengesundheit» finanzieren wird. Ein Auszug aus der Medienmitteilung:

Ihre Besonderheit liegt europaweit in der veterinärmedizinischen Ausrichtung. Sie wird Erkenntnisse liefern zur weitgehend unerforschten Biologie, Physiologie und Pathologie der Bienen wie auch im Kampf gegen das jährliche Bienensterben.

Wir können gespannt sein, was da am Schluss für unsere Bienen herausschauen wird!

Danke Marius für den Hinweis!