Faul – und Sauerbrut bei uns entdeckt

Leider, leider ….
wurde 1 Fall von Faulbrut in unserem Vereinsgebiet gemeldet.
Glücklicherweise hat die betroffene Person in Alterswil die zu meldende Brutkrankheit bereits im Anfangstation entdeckt und sogleich den Inspektor beigezogen. Super reagiert. Danke !
Auch die Inspektoren haben zügig und kompetent gehandelt. Gratulation.
Im Zuge der Kontrollen wurde dann, malgré tout, noch 1 Sauerbrutfall gefunden. Dieser auch im Anfangstadium.
Denkt daran: Jeden von uns kann es treffen. Betroffen zu sein ist schlimm. Nichts sagen ist schlimmer!“
Den betroffenen Personen wünsche ich alles Gute und guten Mut.

1. GK – 6.Standbesuch

Bereits ist Mitte Juli. Und der Nektar wird an einigen Orten emsig von unseren Bienenfrauen eingetragen. Ich bin ganz schön am rotieren…. die Honigräume sind voll !
Statt die Sonne und das Nichtstun zu geniessen – sind wir (meine Familie) am Schleudern. Es ist unglaublich. Der Wald (Weisstannen) honigt. Laut den älteren Imkern tat er dies das letzte Mal so richtig 1995 ! Also, arbeiten wir emsig mit.
Zudem sollte jetzt für uns langsam aber sicher klar sein, womit wir unsere Bienen von der Varroa „befreien“ sollten. Dies ist gerade auch die zusätzliche Aufgabe an Euch: Jeder sollte beim nächsten Grundkurstag sein Behandlungskonzept vorstellen können.
Heisst: Mit welchem Tierarztneimittel und wie oft er die Bienen behandelt.
Also, wir treffen uns zu diesem Austausch am nächsten Samstag, 20.07.2013 um 8.30 Uhr bei den Bienenhäusern von Max Frey, in Schmitten.

Wir freuen uns auf einen unvergesslichen Kurshalbtag ! Allen eine gute Woche !
A lieba Gruess
Das Beraterteam

1.GK – 5.Standbesuch

So, jetzt ist die Imkerei in vollem Gange. Der Honig wurde geschleudert, gereinigt, in Gläser abgefüllt und bereits warten die ersten Kunden, um ihn abzukaufen.
Diejenigen unter uns, bei denen es noch keinen Honig gegeben hat, warten sehnsüchtig auf den Wald… ob es in diesem Jahr wohl etwas wird ?
Alles ist vom Wetter abhänig.
Es ist der ideale Zeitpunkt, um in höher gelegene Trachtgebiete zu wandern.
Wie funktioniert so eine Wanderung, auf was muss ich achten ?
Woraus entsteht der Honig und und wie kann ich erkenne, von wo die Bienen den Nektar holen ? Welche Pflanzen mögen unsere kleinen Freundinen mehr, welche weniger ?
Diese Fragen werden im Zentrum unseres nächsten Anlasses stehen.
Wir besuchen den Wanderstandort von Erich Hass und Markus Bürgisser.
Wir treffen uns um 09.00 Uhr beim Parkplatz oberhalb der Kaserne im Schwarzsee. Bitte seid pünktlich ! Ansonsten gibt’s Telefone.
Die Marschroute beträgt ca. 30 – 45 Min.
Mitnehmen: Schreibzeug, gute Schuhe und wetterangepasste Kleidung !
Das Mittagessen nehmen wir bei einer Almhütte ein.
Es gibt Schinken und Kartoffelsalat, Merinque mit Rahm und ein Kaffee zum Dessert. Kosten: Fr. 28.-, jeder zahlt selber.
Bitte mailt mir bis Montagabend, wer mitisst und wer vorher nach Hause gehen möchte. Ich brauche von allen ein ja oder nein.

Nun wünsche ich allen ein erholsames und ruhiges Wochenende.
A lieba Gruess
Für’s Beraterteam: Franziska Ruprecht

Politischer Teilerfolg – Fortsetztung vom Mittwoch19.06.2013

Folgendes Mail habe ich erhalten:

Sehr geehrte Damen und Herren
Der Nationalrat hat Mittwoch Vormittag den beiden Motionen von Nationalrat Bourgeois und Nationalrat Guhl zugestimmt, die Motion von Nationalrätin Maja Graf hingegen abgelehnt. Hier gelangen Sie zur entsprechenden Newsmeldung auf unserer Webseite.
Wir bedanken uns bei Ihnen ganz herzlich für die Mithilfe.

Freundliche Grüsse
Ursula Bürge   
Geschäftsstelle VDRB

Der Schweiz geht der Honig aus – er wird zu einer raren Spezialität

Am 17. Juni 2013 stand in der Zeitung „20minuten“ folgender Text:
„“Witterungsbedingt sei zurzeit kein Schweizer Bienenhonig lieferbar“ – Mit dieser Notiz wurden kürzlich Kunden der Volg-Filiale in Uetikon am See enttäuscht. Das sei kein Einzelfall, sagt Richard Wyss, Präsident des Vereins deutschschweizerischer und rätoromanischer Bienenfreunde, zur „Schweiz am Sonntag“: „Leider konnten die Bienen auch in diesem Jahr nur selten fliegen.“ 

Liebe Vereinsmitglieder, Liebe Imkerinnen und Imker
Unser Verein liegt nahe der französischsprechenden Schweiz. In diesem Gebiet der Schweiz liegen meistens die Preise für einige Produkte tiefer als in der deutschsprechenden Schweiz. So auch beim Honig. Bis zum letzten Jahr.
Durch die grossen Bienenverluste 11/12 war bereits im 2012 der Honig ein sehr gesuchtes Produkt. Viele welsche Kolleginnen und Kollegen konnten ihre Kunden nicht mehr beliefern. Und sie haben den Preis pro Kilo Honig nach oben angepasst.
Jetzt hat sich die Situation rund um die Menge des Honig’s nicht wesentlich gebessert.

In der roten Agenda des VDRB’s sind die Richtpreise für Honig aufgeführt.
Dort steht:
„250g Glas mit Qualitätssiegel Fr. 7.00, ohne Siegel Fr. 6.50
500g Glas mit Qualitätssiegel Fr. 13.00, ohne Siegel Fr. 12.00
1 kg Glas mit Qualitätssiegel Fr. 25 .00, ohne Siegel Fr. 23.00
Bei grossen Mengen an den Detailhandel gelten Preise nach Absprache.
Für cremig gerührten Honig kann der Preis um Fr. 1.00 pro 500g erhöht werden, um den Mehraufwand des Imkers zu kompensieren.
Die Preise können nach oben und unten angepasst werden, je nach der Herkunft, Beliebtheit oder Knappheit einer Honigsorte.“

Angebot und Nachfrage regulieren den Markt.
Die Narimpex hat die Grossimker bereits angeschrieben. Sie bezahlen pro Kilo Honig im Fass Fr. 17.50 (Vor ca. 8 Jahren lag der Preis noch bei Fr. 12.50).

Nun ist es so, dass ich Euch nicht vorschreiben will, wieviel ihr für euren Honig zu verlangen habt. Aber ich möchte, dass ihr über die momentane Situation nachdenkt und die Arbeit euer Bienen und euren Einsatz nicht unter ihrem Wert vermarktet.
Honig ist ein naturbelassenes, von uns schonend geerntetes, einzigartiges Produkt.

Ich wünsche Euch viele volle Honiggläser und einen wunderschönen Sommer.
Franziska Ruprecht