GK1-5. Standbesuch

Es ist heiss und extrem trocken. Der Natur und uns allen fehlt das im Moment kostbarste Gut: das Wasser. Das verfolgen der Wetterprognosen ist längst zu unserem alltäglichen Ritual geworden. Sehnsüchtig warten und hoffen wir auf das herbeigewünschte Nass. Wir befinden uns in der 29. Kalenderwoche, Mitte Juli.
Das Wasser-, Nektar-und Pollenangebot ist täglich viel weniger geworden. Die Stockwaage geht nach unten und die Bienenbeuten verlieren an Gewicht. Es ist Zeit, die Honigernte einzufahren und zu kontrollieren, wie es um unsere Bienenvölker steht. Das Flugloch wird verkleinert und, je nach Situation, erfolgt die erste Futtergabe. Mein Betriebskonzept habe ich definiert und folge nun diesem Schritt für Schritt. Da nun alle Spurbienen (das sind nicht wenige) auf der Suche nach Futter sind, ist es zentral wichtig, dass ich sauber Arbeite (Raubgefahr), die Bienenvölker möglichst kurz offen halte (grosse Angriffsmöglichkeit / erhöhte Verteidigung) und meine Arbeiten genau plane. Dazu mehr am Samstag. Und dann geht das grosse Aufräumen los: Honigwaben werden eingewintert oder eingeschmolzen, Bienenvölker werden neu erstellt, umgeweiselt, verstärkt, aufgelöst oder vereint und die Varroabehandlung wird durchgeführt. Ach ja: Dann beginnt auch das Vermarkten des eigenen Honigs. Eines ist klar: Ferien sehen anders aus.
Und ist das alles nicht schon genug: Wir haben unsere nächste Kurssequenz! Gerne lade ich Euch dazu ein. Wir treffen uns am 18.07.2026 um 08.30 Uhr bei Franziska und Karl Ruprecht in Laupen.
Themen: Eigenes Betriebskonzept, Wachsmotten & Co., aktuelle Arbeiten …
Mitbringen: wetterangepasste Kleidung, Kursunterlagen, eigenes Betriebskonzept, Schreibzeug, Eigenschutz, Notfallset und gute Laune

Wir freuen uns auf Euer Kommen! Häbet e gueti Wuche.
Das Beraterteam

GK1-4. Standbesuch

Gestern war der 21. Juni, der längste Tag im Jahr, Beginn des Sommers und die Wende für die Bienen. Der Höhepunkt wurde erreicht, jetzt geht’s sachte wieder dem kürzesten Tag entgegen.
Die Natur gibt im Moment noch etwas an Nektar. Jedoch ist auch der rückläufig, geschuldet den hohen Temperaturen (32°-35° Grad) und dem wenigen an Regen. Halten wir ein achtsames Auge auf die Natur und auf das, was passiert. Die Bienenvölker sind wunderbar gewachsen. Schwärme hat es wenige gegeben. Alles wunderbar! Geniessen wir diese Zeit.

Für unseren Kurs wird es Zeit, die nächste Sequenz zu planen und einzuladen. Leider fällt die Wanderung und der Besuch im Schwarzsee in unserem Kurs wegen Steinschlaggefahr und Wanderverbot der Route, die wir normalerweise nehmen, aus. Schade!
In unserem Verein hat es jedoch jede Menge guter Geister und einer von ihnen hat sich anerboten: Wir dürfen sein Bienenhaus im Muscherenschlund besuchen.
Das Programm sieht nun wie folgt aus: wir treffen uns um 08.00 Uhr auf dem Parkplatz bei der Postautohaltestelle rechter Hand im Zollhaus, um Fahrgemeinschaften zu bilden. Dann fahren wir gemeinsam Richtung Sangerenboden – Muscherenschlund: zum Bienenhaus von Hermann Piller.

Mitbringen: wetterangepasste Kleidung, gutes Schuhwerk, viel zum Trinken, etwas zum z’Nüni, Schleier, Schreibzeug und Notizblock und gute Laune.
Nach den Kurssequenzen ist ein gemeinsames Mittagessen im Glausers Gantrischli geplant. Dorthin fahren und laufen wir. Vorgesehen ist ein kaltes Plättli mit Käse und Fleisch. Jeder bezahlt seinen Teil. Bitte teilt mir bis am Mittwoch 24.06.2026 mit, wer kommt, damit ich die Reservierung vornehmen kann.

Wir hoffen auf schönes Wetter und freuen uns, Euch wieder zu sehen! Bis am Samstag! E gueti Wuche u a lieba Gruess
Das Beraterteam

GK1 – 4. Theorieabend

Wir sind auf der Zeitachse fast schon in der Mitte des Monat’s Juni.
Das Wetter ist kühl bei 17-20°C und der Regen lässt uns vom Sommer träumen. Die Bienenvölker sind massenreich und nutzen jede Minute, in der sie Nektar, Pollen oder Wasser sammeln können. Trotz allem: die Waage geht immer wieder leicht nach oben.  Es wird also Nektar eingetragen.
Was oder wer wohl der Spender ist?
Es wird Zeit für eine weitere Kurssequenz.
Wir beschäftigen uns einen Abend lang mit dem ärgsten Feind der Bienen: der Varroamilbe.
Dazu lade ich Euch kurzfristig und herzlich ein.
Mitnehmen: Schreibutensilien und Notizmöglichkeiten.

Wir freuen uns auf Euch
Das Beraterteam

GK1-3. Standbesuch

Die Zeit vergeht und wir nähern uns dem längsten Tag des Jahres und somit dem Höhepunkt eines Bienenvolkes. Wettermässig haben wir 2 Wochen nass-kalte Witterung hinter uns und nun ist der Sommer mit hohen Temperaturen und Sonnenschein eingetroffen.
Bienenmässig hat das Schwärmen voll eingesetzt, die erste Honigernte ist gemacht oder steht kurz bevor und die ersten Läusepopulationen wurden gesichtet. Es sieht also gut aus! Wir und die Bienen sind im Flow.
Laut Agenda steht der nächste Grundkurshalbtag an.
Nun starten wir, bedingt durch das wunderbare und warme Wetter, am 30.05.2026 um 08.30 Uhr, also bereits am Vormittag.
Unsere Themen sind das Honigschleudern, der Honig und der Brutableger.
Mitnehmen:  Schreibsachen, eigene Imkerkleidung, Notfallset und wetterangepasste Kleidung.
Bitte macht Fahrgemeinschaften, wo es geht, da der Parkplatz beschränkt ist.
Wir freuen uns und sind gespannt auf alle Neuigkeiten.
Das Beraterteam

GK1-2. Standbesuch

Draussen herrscht die fast schon jährlich wiederkehrende Kälte im Frühling. Die Natur nimmt den Regen gerne auf. Die durch die Bise entstandene Trockenheit vorher, war für die Nektarabgabe der Pflanzen und das Sammeln der Bienen nicht ideal, trotz schönem Wetter und warmen Tagen. Wir haben auf Regen gehofft-und ihn erhalten. Hoffen wir, dass sich auch die Bise weiterhin ruhig verhält.
Die Kälte nehmen wir jetzt noch gerne hin, später sind die Schäden in und an der Natur gravierender. Die Bienenvölker haben sich enorm entwickelt.
Eifrig wurden Pollen gesammelt und ein beträchtlicher Vorrat angelegt. Standortbezogen konnten die Bienen einiges an Nektar sammeln und Waben ausbauen. Wer keinen Raum gegeben und erweitert hat, der wird Schwärme ernten. Alle Sammlerinnen sitzen nun im Kasten und sind zum Warten und Wärmen der Brut abgestellt. Da kommt manch eine auf besondere Gedanken und das ziehen einer Weiselzelle für die nächste Königin ist naheliegend. Glück für all jene, die noch Bienenmasse brauchen.
Es blühen die Obstbäume, der Raps und der Löwenzahn, um nur einige Nektar-und Pollenspender zu nennen. In einigen Tagen werden die Temperaturen wieder nach oben gehen, laut Meteo-App. Bitte kontrolliert in diesen Tagen, ob die Bienen noch genügend Raum haben und vergrössert ihn, wo nötig.
Es steht der nächste Kurshalbtag an. Wir treffen uns um 12.50 Uhr beim Bienenhaus von Céline Herren.
Die Themenschwerpunkte liegt dieses Mal auf den aktuellen Arbeiten, alles rund um’s Schwärmen, der Standortwahl und der Behandlungsmittelbestellung.
Mitnehmen:  Schreibsachen, eigene Imkerkleidung, Notfallset und wetterangepasste und warme Kleidung, da wir draussen sind.

Wir sind gespannt und freuen uns auf einen vielseitigen Nachmittag.
Liebe Grüsse
Das Beraterteam