St. Nikolaus – Märit in Alterswil

Findet auch in diesem Jahr statt: am 1. Dezember 2012
Leider ohne Imkerbeteiligung, mangels Honig.
Schade. Ich hoffe für alle Imker und Imkerinnen, dass im nächstes Jahr viele Völker ausgewintert werden und die Honigernte wieder ergiebiger sein wird.
In diesem Zusammenhang:
Denkt daran in den nächsten Wochen die Winterbehandlung durchzuführen.

Herbsthöck am 9. November 2012 in Alterwil, 20.00 Uhr

im Rest. Alpenrose.
Welche Pflanzen sind für die Bienen und Insekten besonders wertvoll, welche liefern speziell viel Nektar oder Pollen ? Und gibt es gar Pflanzen, die überhaupt nicht beflogen werden ? Diese Fragen und viele andere mehr beantwortet Ruedi Ritter allen Imkern und Garten-interessierte in seinem Vortrag.
Der Anlass wir gemeinsam mit Bio Terra Freiburg durchgeführt.

Handbuch zur Bestäubungsleistung der Honigbiene

Die Arbeitsgemeinschaft für Bienenforschung der Universität für Bodenkultur Wien hat das derzeit weltweit umfassendste Nachschlagwerk zur Bestäubungsleistung der Honigbienen veröffentlicht. Die Ergebnisse sind unglaublich: So haben getestete Sonnenblumenkulturen zum Beispiel mit Bienenbestäubung 503 Samen pro Blütenstand, ohne Bestäubung nur 81 Samen. Mit Hilfe von Bienen haben die Samen einen Ölgehalt von 42%, ohne die fleissigen Tierchen nur 28%. Ähnlich sieht es beim Raps aus: Mit Bienen zählen die Schoten 15-30 Samen, ohne Bienen nur 1-10 Samen – und entsprechend weniger Öl. Bei Kirschen stellten die Forscher einen um 67% (!) höheren Fruchtansatz mit Bienen fest, als ohne Bienen, bei Äpfeln sieht es fast gleich aus. Diese und noch ganz viele andere Ergebnisse der umfangreichen Forschungsarbeiten lassen sich im öffentlich zugänglichen Bestäubungshandbuch nachlesen. Und noch ganz viel mehr Wissenswertes rund um die Honigbiene! Hier der Link zu dieser interessanten Studie: www.bestaeubungshandbuch.at/
Die Fachzeitschrift Imkerei-Technik (Nr. 2/2012) enthält eine Zusammenfassung der wichtigsten Resultate und eine sehr übersichtliche Tabelle zur Bestäubungsleistung der Honigbienen bei diversen Pflanzen.

Radio Vatikan

Auf dem päpstlichen Bauernhof in Castelgandolfo ist der erste Bio-Honig geerntet worden. Darüber informiert der italienische Landwirtschaftsverband Coldiretti in einer Aussendung. Die Bienenstöcke mit einer halben Million Bienen hatte Papst Benedikt letztes Jahr als Geschenk entgegengenommen. Ebenfalls seit letztem Jahr verfügt der päpstliche Bauernhof über einen neuen Weinberg von einem Hektar Ausdehnung. Der erste Wein – weißer wie roter – für die Tafel des Papstes kann Ende nächsten Jahres gekeltert werden, hieß es in der Aussendung. Der Landwirtschaftsverband sorgte eigenen Angaben zufolge für moderne Gerätschaft sowie eine entsprechende Ausstattung des päpstlichen Weinkellers mit Kastanien- und Eichenfässern. (pm)