Morschach: Wer kau(f)t Paketbienen?

Paketbienen bergen die Gefahr, dass Krankheiten und Parasiten eingeschleppt werden. Ihre Qualität ist oft schlecht, viele Völker sterben beim Transport oder kurz nach dem einlogieren. Über europäische Versandhändler gelangen Bienen aus Drittstaaten zu uns, ohne dass die strengen Richtlinien für Drittstaaten eingehalten werden. Ziel ist es, Paketbienen in Zukunft wie gesetzlich vorgeschrieben auf Kosten des Importeurs testen zu lassen. Wenn alle Imker mithelfen, Jungvölker zu bilden und zu verkaufen, sollten Paketbienen bald keinen Absatz mehr finden bei uns.

Chemiker und Radiostimme Mario Slongo hat uns gehörigen Respekt vor den Säuren zur Varroabehandlung und den Desinfektionsmittel eingeflösst.

Wegen der steigenden Thymol-Rückstände im Bienenwachs ist es mittlerweile empfehlenswert, neue Mittelwände vor Gebrauch auszulüften, damit die Rückstände verdampfen können.

Letztes Jahr wurden im Kanton Bern nur gerade 20% der Sauerbrutfälle von den Imkern selbst entdeckt und gemeldet. Die allermeisten Fälle wurden bei den Kontrollen der Bieneninspektoren gefunden.

Wir haben heute geübt, wie mit Schutzkleidung umzugehen ist und wie wir zwischen kontaminierter Zone (Bienenstand mit Sauerbrut/Faulbrut), Übergangszone und sauberer Zone verkehren.

Ganz zum Schluss noch ein Fakt aus der Welt der Chuck Norris Parodie: „Chuck Norris isst keinen Honig. Er kaut Bienen.“ So ein harter Typ!

im Seuchenanzug

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2 Antworten auf Morschach: Wer kau(f)t Paketbienen?

  1. Simon sagt:

    Der Anzug steht Dir ausgesprochen gut :-)
    Die Thymol-Problematik wird uns in Zukunft wohl noch mehr beschäftigen. Hast Du von den Experten auch etwas über den Wirkungsgrad und die Behandlungssicherheit mit Thymol erfahren?

    • Diana Andrea sagt:

      Danke ;-)
      Nein, wir haben die Thymol-Behandlung eigentlich gar nicht angeschaut (wohl weil veraltet). Immer wieder zur Sprache kam die nach wie vor sehr beliebte Ameisensäure Stossbehandlung, die ja leider aus dem Imkerkalender verbannt wurde.

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