Bienengesundheit

Weiterführende Informationen zum Thema Bienengesundheit hat der Bienengesundheitsdienst in seinen Merkblättern zusammengestellt.

Artikel auf unserer Website zum Thema Bienengesundheit:

  • Lehrbienenstand Grangeneuve: Apistischer Kurzbericht für Dezember 2017 und Januar 2018 15. Februar 2018 Adelheid Mauvilly

    Kurzbericht vom 9. Februar 2018

    Grangeneuve, 1725 Posieux, FR (635 m ü. M.)

    Beutetyp: CH-Kasten + Dadant-Magazin
    Lage: Wald und Wiesenland
    Trachtangebot: Wiesen, Hecken, Mischwald, Bachufer, Obstanlage

    Die Temperaturen sind Anfang Dezember bis auf minus 7.6 Grad (am 10. Dezember) gesunken. Der Monatsdurchschnitt war rund ein halbes Grad unter dem 30-jährigen Mittel. Der Januar war um 4.2 Grad wärmer als der Durchschnitt.

    Wir haben die Winterbehandlung während den ersten Januartagen gemacht. Die Nahrungsreserven sind je nach Völkern unterschiedlich. Bis jetzt haben wir ein schwaches Volk verloren; von den umliegenden Imkern haben wir bisher nichts gehört wegen Verlusten. Einige Völker haben schon Brut.

    Die Natur wollte schon im Januar erwachen: Haselnussblüten waren bereits Anfang Januar offen. Jetzt muss der Winter mit kalten Temperaturen noch einen Monat dauern, damit die Dormanz bei den Obstbäumen nicht durch wärmere Temperaturen unterbrochen wird.

    Dominique Ruggli
    Verantwortlicher Obstbau, Landwirtschaftliches Institut des Kantons Freiburg
    dominique.ruggli@fr.ch

    Männliche Haselnussblüte. (Bild R. Ritter)

  • Weiterbildung in Bio-Imkerei 12. Februar 2018 Fränzi Ruprecht


    Das FiBl hat wieder ein Kurs ausgeschrieben.
    Wer möchte, sollte diese Chance nutzten!
    Ausschreibung-Bienenkurs-2018

  • Schweiz immer noch frei vom Kleinen Beutenkäfer 19. Januar 2018 Oliver Hitz
    Kleiner Beutenkäfer (Quelle: Wikipedia)

    Im Bericht über das Früherkennungsprogramm Apinella 2017 vermeldet das Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen, dass die Schweiz nach wie vor frei ist vom Kleinen Beutenkäfer.

    Das Früherkennungsprogramm wird auch in diesem fortgeführt.

  • Was wäre wenn… Mittel gegen Varroa-Milbe entdeckt! 18. Januar 2018 Fränzi Ruprecht

    Hier zwei Bericht:
    http://www.scinexx.de/wissen-aktuell-22299-2018-01-15.htm

    http://www.spektrum.de/news/lithium-toetet-bienenkiller/1534933

    Zwei Fragen beschäftigen mich dazu:
    1. Taugt das Mittel wirklich?
    2. Wann wird es auf die Liste der TAM (Tierarztneimittel) kommen?
    Ich bin gespannt….
    Danke Oswald Buchs, Marius Schneuwly und Manfred Raemy für den Input.

  • Honig ist weltweit mit Neonicotinoiden belastet 18. Januar 2018 Fränzi Ruprecht

    Interessanter Artikel…

    http://naturschutz.ch/news/neonicotinoide-in-honigproben-aus-aller-welt-nachweisbar/121281

    Danke Andrea Perrig!

  • 23. Dezember 2017 Fränzi Ruprecht

     

     

     

     


  • Lehrbienenstand Grangeneuve: Apistischer Kurzbericht für November 6. Dezember 2017 Adelheid Mauvilly

    Grangeneuve, 1725 Posieux, FR (635 m ü. M.)

    Beutetyp: CH-Kasten + Dadant-Magazin
    Lage: Wald und Wiesenland
    Trachtangebot: Wiesen, Hecken, Mischwald, Bachufer, Obstanlage

    Im November war das Wetter ziemlich trocken und kalt, mit einer kleinen Erwärmungsperiode vom 21. bis am 24. November mit Temperaturen über 10 Grad. Wir haben die Träufelbehandlung noch nicht durchgeführt. Dieses Jahr ist wenig Varroa gefallen. Unsere Völker wurden in gutem Zustand eingewintert, deshalb hoffen wir das Beste für nächstes Jahr. Bei der Standkontrolle im November wurde festgestellt, dass ein Volk wenig Nahrungsreserven hatte. Dieses Phänomen hört man auch von andern Imkern in unserer Region.
    Die Obstbaumschnittkurse haben schon begonnen. Im November war das Wetter günstig, um Ersatz- und Neupflanzungen durchzuführen.

    Dominique Ruggli
    Verantwortlicher Obstbau, Landwirtschaftliches Institut des Kantons Freiburg
    dominique.ruggli@fr.ch

    (Bild: hampel-honig.de)

  • Pflanzen Sie Bindeweidensorten! 3. Dezember 2017 Adelheid Mauvilly

    Nicht nur Küttiger Rüebli oder Pfauenziege sind vom Aussterben bedroht, sondern auch zahlreiche Weidensorten, die im heutigen Plastikzeitalter in Vergessenheit geraten sind. Weiden wurden für verschiedene Verwendungszwecke wie z. B. das Flechten von Körben oder das Aufbinden von Reben selektioniert. Aber nicht nur Winzer, Obstbauern und Baumschulisten werden wieder auf Bindeweiden aufmerksam, denn die Sorten mit den teils bunten Ruten und den hübschen Blättern sind eine Zierde – sei es freiwachsend oder in Form einer Kopfweide. Dass sie – lässt man sie blühen – den Insekten auch noch als willkommene Frühlingsnahrung dienen, macht die Bindeweiden zu wahren Multitalenten.
    ProSpecieRara hat nun ein Projekt zur Erhaltung der Flecht-, Binde- und Imkerweidensorten lanciert.

    Zum Artikel in rara, das Magazin von ProSpecieRara, 4/2017, S. 12-14

    Weiden werden vorzugsweise Ende Winter als Steckhölzer oder Jungpflanzen gepflanzt. Wer sich für die Absicherung der Weidensorten engagieren und einen oder mehrere Sträucher setzen möchte, der meldet sich bitte bis Mitte Februar unter info@prospecierara.ch oder per Telefon 061 545 99 11.
    Zurzeit sind folgende Bindeweidensorten im Angebot: Schwarzweide “Black Lady”, Schwarzweide “Faucille”, Fahlweide “Flanders Red”, Fahlweide “Opas Bindeweide”, Purpurweide “Dark Dicks”, Purpurweide “Light Dicks”, Uralweide und Blendweide “Continental Osier”.
    Infos und Bilder zu den verschiedenen Sorten finden Sie unter www.prospecierara.ch/de/sortenfinder

  • Grundkurs 2018 / 2019 19. November 2017 Fränzi Ruprecht


    Weitere Informationen hier

  • Kantonaler Unterstützungsbeitrag für Zuchtköniginnen – die Zahlen für 2017 7. November 2017 Adelheid Mauvilly

    Hier die Zahlen zum Projekt, das nun schon zum vierten Mal durchgeführt wurde:

    • 7 (2016: 6) Züchter und 32 (37) Imker aus allen Kantonsteilen haben daran teilgenommen
    • 4 (4) der Züchter waren Carnica-Züchter, 2 (1) Buckfast-Züchter und 1 (1) Mellifera-Züchter
    • 117 (138) Königinnen wurden weiterverkauft
    • 75% (79%) der verkauften Königinnen waren Carnica-Königinnen, 14% (7%) Buckfast-Königinnen und 11% (14%) Mellifera-Königinnen
    • 3,6 (3,7) Königinnen wechselten je kaufendem Imker die Hand
    • 3’510.- (4’140.-) bezahlt der Kanton aus

    Ziel dieser kantonalen Unterstützung ist, die einheimische Königinnenzucht zu fördern und die Freiburger Imker zu ermutigen, gesunde Zuchtköniginnen aus ihrer Region zu erwerben.

    Die Züchter werden gebeten, ihre Königinnen breit an möglichst viele Imker zu verkaufen, damit auch die Standbegattungen grossflächig von den Zuchtköniginnen profitieren können, was ein weiteres Ziel des Projekts ist.

    2018 geht das Projekt weiter, und alle Interessierten sind eingeladen, daran teilzunehmen!

    Reglement und Formulare
    Weitere Informationen: FFA-VFB