Bienengesundheit

Weiterführende Informationen zum Thema Bienengesundheit hat der Bienengesundheitsdienst in seinen Merkblättern zusammengestellt.

Artikel auf unserer Website zum Thema Bienengesundheit:

  • Lehrbienenstand Grangeneuve: Apistischer Kurzbericht für November 6. Dezember 2017 Adelheid Mauvilly

    Grangeneuve, 1725 Posieux, FR (635 m ü. M.)

    Beutetyp: CH-Kasten + Dadant-Magazin
    Lage: Wald und Wiesenland
    Trachtangebot: Wiesen, Hecken, Mischwald, Bachufer, Obstanlage

    Im November war das Wetter ziemlich trocken und kalt, mit einer kleinen Erwärmungsperiode vom 21. bis am 24. November mit Temperaturen über 10 Grad. Wir haben die Träufelbehandlung noch nicht durchgeführt. Dieses Jahr ist wenig Varroa gefallen. Unsere Völker wurden in gutem Zustand eingewintert, deshalb hoffen wir das Beste für nächstes Jahr. Bei der Standkontrolle im November wurde festgestellt, dass ein Volk wenig Nahrungsreserven hatte. Dieses Phänomen hört man auch von andern Imkern in unserer Region.
    Die Obstbaumschnittkurse haben schon begonnen. Im November war das Wetter günstig, um Ersatz- und Neupflanzungen durchzuführen.

    Dominique Ruggli
    Verantwortlicher Obstbau, Landwirtschaftliches Institut des Kantons Freiburg
    dominique.ruggli@fr.ch

    (Bild: hampel-honig.de)

  • Pflanzen Sie Bindeweidensorten! 3. Dezember 2017 Adelheid Mauvilly

    Nicht nur Küttiger Rüebli oder Pfauenziege sind vom Aussterben bedroht, sondern auch zahlreiche Weidensorten, die im heutigen Plastikzeitalter in Vergessenheit geraten sind. Weiden wurden für verschiedene Verwendungszwecke wie z. B. das Flechten von Körben oder das Aufbinden von Reben selektioniert. Aber nicht nur Winzer, Obstbauern und Baumschulisten werden wieder auf Bindeweiden aufmerksam, denn die Sorten mit den teils bunten Ruten und den hübschen Blättern sind eine Zierde – sei es freiwachsend oder in Form einer Kopfweide. Dass sie – lässt man sie blühen – den Insekten auch noch als willkommene Frühlingsnahrung dienen, macht die Bindeweiden zu wahren Multitalenten.
    ProSpecieRara hat nun ein Projekt zur Erhaltung der Flecht-, Binde- und Imkerweidensorten lanciert.

    Zum Artikel in rara, das Magazin von ProSpecieRara, 4/2017, S. 12-14

    Weiden werden vorzugsweise Ende Winter als Steckhölzer oder Jungpflanzen gepflanzt. Wer sich für die Absicherung der Weidensorten engagieren und einen oder mehrere Sträucher setzen möchte, der meldet sich bitte bis Mitte Februar unter info@prospecierara.ch oder per Telefon 061 545 99 11.
    Zurzeit sind folgende Bindeweidensorten im Angebot: Schwarzweide “Black Lady”, Schwarzweide “Faucille”, Fahlweide “Flanders Red”, Fahlweide “Opas Bindeweide”, Purpurweide “Dark Dicks”, Purpurweide “Light Dicks”, Uralweide und Blendweide “Continental Osier”.
    Infos und Bilder zu den verschiedenen Sorten finden Sie unter www.prospecierara.ch/de/sortenfinder

  • Grundkurs 2018 / 2019 19. November 2017 Fränzi Ruprecht


    Weitere Informationen hier

  • Kantonaler Unterstützungsbeitrag für Zuchtköniginnen – die Zahlen für 2017 7. November 2017 Adelheid Mauvilly

    Hier die Zahlen zum Projekt, das nun schon zum vierten Mal durchgeführt wurde:

    • 7 (2016: 6) Züchter und 32 (37) Imker aus allen Kantonsteilen haben daran teilgenommen
    • 4 (4) der Züchter waren Carnica-Züchter, 2 (1) Buckfast-Züchter und 1 (1) Mellifera-Züchter
    • 117 (138) Königinnen wurden weiterverkauft
    • 75% (79%) der verkauften Königinnen waren Carnica-Königinnen, 14% (7%) Buckfast-Königinnen und 11% (14%) Mellifera-Königinnen
    • 3,6 (3,7) Königinnen wechselten je kaufendem Imker die Hand
    • 3’510.- (4’140.-) bezahlt der Kanton aus

    Ziel dieser kantonalen Unterstützung ist, die einheimische Königinnenzucht zu fördern und die Freiburger Imker zu ermutigen, gesunde Zuchtköniginnen aus ihrer Region zu erwerben.

    Die Züchter werden gebeten, ihre Königinnen breit an möglichst viele Imker zu verkaufen, damit auch die Standbegattungen grossflächig von den Zuchtköniginnen profitieren können, was ein weiteres Ziel des Projekts ist.

    2018 geht das Projekt weiter, und alle Interessierten sind eingeladen, daran teilzunehmen!

    Reglement und Formulare
    Weitere Informationen: FFA-VFB
  • Neonicotinoide im Honig 10. Oktober 2017 Fränzi Ruprecht

    Sehr geehrte Damen und Herren

    Forscher der Universität Neuchâtel haben eine Studie veröffentlicht in deren Rahmen 200 Honige aus der ganzen Welt auf Rückstände von Neonicotinoiden untersucht wurden. In drei Vierteln der Proben wurden Rückstände dieser Pflanzenschutzmittel gefunden. Bezüglich Honigkonsum geben die Forschenden aber klar Entwarnung. Es sind nur sehr geringe Mengen gefunden worden, welche für den Verzehr als absolut unbedenklich eingestuft werden. In den drei untersuchten Honigen aus der Schweiz waren zwei gänzlich frei von Neonicotinoid-Spuren. Alarmierend ist dieser Befund aber aus Sicht der Umwelt. Das Resultat dieser Studie zeigt einmal mehr auf, dass bei Pestizidbelastungen in der Umwelt und insbesondere auch bei den Bienen ganz allgemein Handlungsbedarf besteht.

    Die Presse hat gross auf dieses Thema reagiert, ich konnte an einem Radiointerview Stellung beziehen: http://www.srf.ch/news/international/chemikalien-spuren-im-honig-bienen-sind-weltweit-insektengift-ausgesetzt (Audiobeitrag unterhalb des Berichts).

    Detailinformationen sind auf unserer Webseite aufgeschaltet: http://www.bienen.ch/de/aktuelles/detail/News/detail/200-honige-auf-rueckstaende-untersucht-518.html.

    Freundliche Grüsse
    Mathias Götti Limacher
    Zentralpräsident VDRB

    Bericht aus dem Tagesanzeiger zum Nachlesen:
    http://www.tagesanzeiger.ch/wissen/natur/drei-viertel-des-produzierten-honigs-enthaelt-insektengift/story/29320970

     

  • Einladung: Weiterbildung für die Imker des Kantons Freiburg 26. September 2017 Adelheid Mauvilly

    Das Amt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen lädt alle Imker des Kantons zu einer Weiterbildungsveranstaltung im Landwirtschaftlichen Institut Grangeneuve, Route de Grangeneuve 31, Posieux, ein.

  • Dorfmarkt und Dorffest 2017 in Tafers 16. August 2017 Fränzi Ruprecht

    Wir sind mit dabei!
    Bioterra Freiburg, Formen und Kerzen, Greenpeace Schweiz, EM SchweizHeimatkundeverein, Kräutergenuss, Steinmannli Fuchs, Verein O.S.K.A.R,

    Wir haben selber einen Stand und zusätzlich einige Gäste eingeladen, an diesem Markt teilzunehmen.
    Auf der Website der Musikgesellschaft Tafers könnt Ihr mehr dazu erfahren, und Ihr könnt hier den Flyer herunterladen.

  • Sauerbrut der Bienen: Massnahmen gegen die Ausbreitung 11. Juli 2017 Adelheid Mauvilly

    Das Amt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen hat seit mehreren Wochen eine Koordinationszelle eingerichtet, um die Ausbreitung der Sauerbrut bei den Bienen, hauptsächlich im Sensebezirk, einzudämmen. Die Krankheit, bei der die Brutzellen angegriffen werden und welche die Honigernte gefährdet, betrifft insbesondere den Sensebezirk. Im angrenzenden Kanton Bern wurden seit Anfang Jahr mehr als 60 Fälle entdeckt.

    Zum Artikel auf der Website des Staates Freiburg

    Technische Weisungen des Bundesamtes für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen BLV (Massnahmen im Seuchenfall von Sauerbrut)

    (Foto: agroscope.admin.ch)

  • «Das Vertrauensverhältnis ist zerstört» 23. Juni 2017 Adelheid Mauvilly

    In einem offenen Brief fordert der Imkerverein des Sensebezirks Staatsrätin Marie Garnier auf, sich um die Missstände zu kümmern, die seiner Ansicht nach beim Veterinäramt und Bieneninspektorat herrschen.

    Zum Artikel in den Freiburger Nachrichten

  • apisuisse: Tag der offenen Tür in Liebefeld 18. Juni 2017 Adelheid Mauvilly

    Am 24. Juni 2017 bieten der Bienengesundheitsdienst (apisuisse), das Zentrum für Bienenforschung (ZBF) und das Institut für Bienengesundheit (IBH) Gelegenheit zu einem spannenden Einblick in ihre Arbeit. Nutzen Sie diese einmalige Gelegenheit zu einem Besuch auf dem Liebefelder-Areal bei Bern.

    Zwischen 9 und 16 Uhr wartet ein vielseitiges und spannendes Programm auf Sie. Praxisposten, Vorführungen, Degustation und Referate – für jeden ist etwas dabei. Kommen Sie vorbei und erhalten Sie einen nicht alltäglichen Einblick in unsere Arbeit. Wir freuen uns auf Ihren Besuch.